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Karlsruhe: Presseportal

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29. März 2018

Neue Elternhaltestelle für Schloss-Schule in Durlach

Möglichst nur bis hierhin und nicht weiter fahren

Möglichst nur bis hierhin und nicht weiter fahren

Details und Download

 

Arbeitskreis "Kinder-Mobilität-Verkehr" will Sicherheit, Bewegung und Selbstständigkeit stärken

Für viele Karlsruher Kinder ist es unvermeidbar, dass sie mit dem Auto zur Schule gebracht und so auch von dort abgeholt werden. Das An- und Abfahren der sogenannten Elterntaxis führt allerdings unmittelbar am Schulgelände vielerorts zu Verkehrschaos. Fahrzeuge rangieren, wenden, drängen sich neben- und hintereinander, Türen werden geöffnet - und mittendrin bahnen sich Kinder ihren Weg zum Eingang oder zurück zum Auto. Vermehrt kommt es so zu brenzligen Situationen und auch Unfällen.

Sicheren Erlebnis- und Aktionsraum schaffen
Um dies zu vermeiden und die Alltags-Bewegung der Kinder sowie ihre Selbstständigkeit zu fördern, entwickelt der Arbeitskreis "Kinder-Mobilität-Verkehr" unter Federführung des städtischen Kinderbüros regelmäßig neue Projekte: Dazu zählt seit einiger Zeit das Installieren von Elternhaltestellen an Karlsruher Schulen. In den Osterferien kommt die Durlacher Schloss-Schule als achte Station hinzu. Nur etwa 100 bis 500 Meter von der jeweiligen Schule entfernt und gut mit dem Auto erreichbar, können die Mädchen und Jungen dort gefahrlos aussteigen und die restliche kurze Strecke allein oder mit anderen Kindern zu Fuß bewältigen. Elternhaltestellen erhöhen also die Verkehrssicherheit, tragen zu mehr Lebensqualität im Schulumfeld bei, erschaffen einen eigenen Erlebnis- und Aktionsraum Schulweg für die Kinder.

All das und mehr nimmt die Schloss-Schule nun in Angriff: Die Elternhaltestelle wird auf der Südseite der Karlsburgstraße nach der Kreuzung Prinzessinenstraße eingerichtet - mit Hilfe des Ordnungsamts und des Stadtplanungsamts. Zusätzlich wird in der Prinzessinenstraße gegenüber des Zugangs zum Schlossgarten und in der Marstallstraße direkt vor dem Ausgang des Schulgebäudes die Fahrbahn so verengt, dass das Parken verhindert wird und eine sichere Möglichkeit zur Straßenquerung entsteht. Schülerinnen und Schüler können künftig an diesen Stellen den Verkehr besser überblicken und werden auch besser wahrgenommen.

Mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit Bus oder Bahn
Dass es noch anders geht, zeigen zahlreiche Karlsruher Mädchen und Jungen, die sich täglich mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule und von dort auf den Heimweg begeben. Gut für ihre Gesundheit, ihre Selbstständigkeit und soziale Entwicklung. Um gemeinsam mit dem Kind den sichersten Weg zur Schule und zurück zu finden und dann kennenzulernen, können kostenlose Schulwegpläne für alle Karlsruher Grundschulen auf www.karlsruhe.de/b2/schulen heruntergeladen werden.