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Karlsruhe: Presseportal

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13. Dezember 2011, 11 Uhr

Platz vier hinter München, Stuttgart und Münster

Gutes Abschneiden der Stadt Karlsruhe im neuen Städteranking der Wirtschaftswoche

Im aktuellen Städteranking der Wirtschaftswoche erreicht Karlsruhe Rang vier von fünfzig Vergleichsstädten. Dem Ranking - welches das Niveau der einzelnen Städte in den Bereichen Wohlstand, Arbeitsmarkt, Struktur und Standort vergleicht - liegen insgesamt 56 Einzelindikatoren zu Grunde. Angeführt wird der Vergleich von München, gefolgt von Stuttgart und Münster.

Maßgebend für das gute Abschneiden Karlsruhes sind geringe Arbeitslosenzahlen und ein relativ niedriger Anteil von Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und Empfängern. Darüber hinaus zeichnet sich die Fächerstadt durch einen relativ niedrigen Gewerbesteuerhebesatz aus. Positiv bewertet wird außerdem der im Vergleich hohe Beschäftigungsanteil in Ingenieurberufen sowie der geringe Anteil von Schulabgängerinnen und Schulabgängern ohne Abschluss. Ergänzend dazu haben die Expertinnen und Experten einige der Indikatoren zu weiteren Vergleichen heran gezogen. Diese beziehen sich auf die Themenfelder Karriere, Leben, Standort und Soziales. Im Teilbereich Karriere werden unter anderem Arbeitsmarktstrukturen abgebildet; Karlsruhe erreicht hier mit Rang fünf eine der Spitzenpositionen. In das Ranking zum Teilbereich Leben fließen unter anderem Indikatoren zu Verkehrsinfrastruktur, Kita-Betreuungsquote und kultureller Infrastruktur ein. Karlsruhe landet bei diesem Themenfeld auf Rang vier. Auch im Bereich Soziales schneidet Karlsruhe mit dem vierten Platz sehr gut ab. Hieraus lässt sich schließen, dass die sozialen Probleme in der Fächerstadt relativ gering sind. 

Eine Analyse der Entwicklungsdynamik in den letzten fünf Jahren zeigt für Karlsruhe vor allem strukturell positive Entwicklungen. Insbesondere der Einwohnerzuwachs war in Relation zu anderen Städten besonders hoch. Auch das Verhältnis der 20- bis 59-Jährigen zur Bevölkerung über 59 Jahre hat sich in Karlsruhe vorteilhaft entwickelt.