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Karlsruhe: Presseportal

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22. Juni 2012

Salzkatzen-Nachwuchs im Karlsruher Zoo

Mutter Xara trägt Nachwuchs am frühen Vormittag durch das Gehege

Ausschließlich Besucherinnen und Besucher, die in den frühen Vormittagsstunden im Karlsruher Zoo unterwegs sind, können nun den Salzkatzen-Nachwuchs zu Gesicht bekommen. Bereits vor drei Wochen kamen die beiden Salzkatzen der erst dreijährigen Salzkatzenmutter "Xara" auf die Welt. Da die Geburt und anschließende Aufzucht aber in einer Wurfbox im Innenbereich stattfand, konnten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger anfangs nur durch die Lautäußerungen der Jungkatzen auf den Nachwuchs schließen. Nun geht Mutter Xara dazu über, ihre beiden Kinder im Wechsel zu präsentieren und trägt sie frühmorgens durch das Außengehege - nach Katzenart im Maul.

Der vierjährige Vater "Wakiza" war nur als "Erzeuger" gefragt und spielte bei der Aufzucht keine Rolle. Die letzten Wochen verbrachte er fast ausschließlich im Außengehege und wurde in der Nähe der Wurfbox nicht geduldet.

Salzkatzen, auch Geoffrey-Katzen genannt, sind in ihrer Heimat, den südlichen Gebieten in Südamerika, stark bedroht und werden deshalb auch in einem Zuchtprogramm der europäischen Zoogemeinschaft betreut. Erfreulich ist daher auch die gelungene Aufzucht im Karlsruher Zoo. Früher waren ihre Felle begehrte Ware für Pelzmäntel, heute sind sie im Washingtoner Artenschutzübereinkommen in der höchsten Schutzstufe aufgelistet. Jeglicher Handel ist streng untersagt. Sie haben die Größe von normalen Hauskatzen und ihr Fell ist gelbbraun mit schwarzen Punkten und Flecken. Auf den Außenseiten der Ohren befindet sich ein weißer Fleck. Sie leben in Wäldern oder im baumbestandenen Grasland und ernähren sich von kleinen Säugern sowie gelegentlich von Fischen.