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Karlsruhe: Presseportal

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3. Juni 2013

Tiefbauamt öffnet Damm für abfließendes Wasser auf den Salmwiesen

Hochwasser an der Alb

Hochwasser an der Alb

Details und Download

Hochwasser in Karlsruhe

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Wasserwehr steuert Überflutungsräume nach Hochwasser von Alb und Rhein

Mit einem Bagger hat das städtische Tiefbauamt am Montagnachmittag an den Salmwiesen in Rüppurr einen Damm geöffnet, damit die Wiesen schneller vom Hochwasser entlastet werden. Die Maßnahme gehörte zu den vielen planmäßigen Schritten, mit denen die Wasserwehr des Tiefbauamts das Hochwasser an der Alb steuert. Auch achten die Experten des Tiefbauamts darauf, dass das in die Alb herein geschwemmte Material nicht blockiert. Wo eine Verstopfung droht, schreiten die in zwei Schichten arbeitenden 30 Beschäftigten ein, damit alles im Fluss bleibt.


"Land unter" hieß es nach den lang anhaltenden und starken Regenfällen zum Wochenende an der Alb und den kleineren Gewässern, verkraftet werden musste zudem das Rhein-Hochwasser. So wurden nicht nur die Salmwiesen oder auch der Oberwald geflutet, die bei einem Albhochwasser immer zuerst in Anspruch genommenen werden, als Überflutungsräume wurde das komplette Albgrün gebraucht, planmäßig floss damit das Wasser bis in die Überflutungsräume bei Knielingen.
Auch die Rheindämme hatte die städtische Wasserwehr rund um die Uhr im Blick. Problem ist hier, dass es zu einem Rückstau an der Einmündung von Gewässern kommt, die daher ihr Wasser aufgrund des hohen Rhein-Pegelstands zur verzögert an den Rhein "loswerden". Letztlich haben die Investitionen in den Hochwasserschutz sowie die gute Vorbereitung der Wasserwehr für den "Tag X" dazu geführt, dass das zeitgleiche Hochwasser von Rhein sowie Alb und Co. zwar Grünflächen zu Seenlandschaften machten, die wichtigen Verbindungsstraßen in Karlsruhe trotz kleinerer Störungen offen blieben.