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Karlsruhe: Presseportal

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31. Januar 2018

Auf den Spuren von Markgräfin Karoline Luise

 

Führung im Stadtmuseum am 4. Februar

Der Entwicklung Karlsruhes in der Ära von Markgräfin Karoline widmet sich Helene Seifert am Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr in der Dauerausstellung des Stadtmuseums, Karlstraße 10. Sie tritt bei der kostenlosen Führung im Kostüm auf. 

Markgräfin Karoline Luise prägte im 18. Jahrhundert maßgeblich das Leben im neuen Schloss in Karlsruhe. Sie ließ unter ihrem Gatten, Karl Friedrich, das höfische Leben am "Musenhof" neu erblühen und lud Koryphäen wie Klopstock, Herder, Goethe und Gluck ein. Sie selbst war hoch gebildet, konnte hervorragend malen und zeichnen und sammelte Gemälde, vor allem französische und niederländische Meister wie etwa Chardin, Rembrandt und Teniers, für ihr "Malherey-Cabinett" im Schloss, das heute den Grundstock der Staatlichen Kunsthalle bildet. Zudem war sie eine begeisterte Naturforscherin und Botanikerin, die mit Carl von Linné über exotische Blumen korrespondierte.