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Karlsruhe: Presseportal

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9. Mai 2018

Begleitprogramm zu "Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe"

 

Diskussion um sexualisierte Gewalt, Führungen und Kurzfilme in der Kinemathek

Ein vertiefendes Programm begleitet die bis 14. Oktober im Stadtmuseum laufende Schau "Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe". Im Rahmen der Ausstellung im Prinz-Max-Palais geht es am Montag, 14. Mai, um 19.30 Uhr um Bewegungen gegen sexualisierte Gewalt in Karlsruhe -  von "Mein Körper gehört mir" bis #MeToo. Die eintrittsfreie Veranstaltung greift in zwei kurzen Vorträgen der Psychologin und Leiterin des Stuttgarter Jugendamts, Dr. Susanne Heynen, und der Soziologin und Referentin für politische Bildung, Sabine Zürn, die historische Entwicklung und die zunehmende Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt seit den 1970er Jahren in den USA, Europa, Deutschland und Karlsruhe auf. Ziel ist es, mit Vertreterinnen wichtiger Institutionen gegen sexualisierte Gewalt und dem Publikum zukünftige Handlungsbedarfe zu diskutieren. An der Diskussion nehmen teil: Mechthild Bauer (Gründungsmitglied FrauenNotruf), Anka Krug (Gründungsmitglied Wildwasser), Iris Tischler (Wildwasser und FrauenNotruf), Claudia Denk (In Nae e.V.), Renate Fiedler (AllerleiRauh), Rebekka Götz (AllerleiRauh) und Sabine Zürn.

Eine Führung durch "Bewegt euch!" wird am Donnerstag, 17. Mai, um 17 Uhr angeboten. Thema des Rundgangs ist die "Internationale Solidarität", fachkundige Begleiter sind Stefan Kühner und Stephan Tabler. Der Eintritt kostet 4, ermäßigt 2 Euro. Das filmische Erbe jener Zeit greift die Kinemathek in der Reihe "Celluloid im Aufruhr" auf und zeigt am Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr, und am Sonntag, 20. Mai, um 17 Uhr Kurzfilme von Harun Farocki, der 1968 wegen "rebellischer Umtriebe" von der Berliner Filmakademie flog sowie das Essay "Der Polizeistaatsbesuch" des Schweizer Filmemachers Roman Brodmann. Tickets gibt es für 7, ermäßigt 5 Euro.