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Karlsruhe: Presseportal

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3. September 2012

"Das Dörfle - Altstadt Karlsruhe"

 

Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Karlsruhe ab 14. September

Mit der Schau "Das Dörfle - Altstadt Karlsruhe. Ausstellung zur Ortsgeschichte" präsentiert das Stadtmuseum vom 14. September bis 24. Februar 2013 die bauliche und soziale Entwicklung des Stadtviertels seit seiner Entstehung bis zur Gegenwart anhand historischer Fotografien, Urkunden, Pläne, Gemälde und Objekte aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

Mit der Gründung der Residenzstadt Karlsruhe im Jahre 1715 hatte sich die Tagelöhnersiedlung "Klein-Karlsruhe" an deren Südostrand entwickelt. Im Volksmund nannte man sie auch das "Dörfle". 1812 wurde das Dörfle als erster Stadtteil eingemeindet, nachdem es 1795 Gemeindestatus erhalten hatte. Aufgrund der Zerstörung der Innenstadt im Zweiten Weltkrieg kam es zu einer Übervölkerung der Altstadt, die weitgehend verschont geblieben war. Die ohnehin schon marode Bausubstanz der Tagelöhnerhäuschen und der während der Industrialisierung entstandenen Mietskasernen wurde noch mehr in Mitleidenschaft gezogen.

1962 begann die Altstadtsanierung zunächst mit großflächigen Abrissmaßnahmen. Nach einem städtebaulichen Wettbewerb wurde sie seit 1975 planmäßig umgesetzt. Im großen Sanierungsgebiet im Westen des Dörfles entstand eine Blockrandbebauung im sozialen Wohnungsbau. Das wesentlich kleinere Sanierungsgebiet im Osten des Stadtviertels hat seinen alten Charakter mit objektsanierter Bebauung und der Nutzung durch Kleingewerbe und Gastronomie bewahrt.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation "Das Dörfle - Altstadt Karlsruhe. Streifzüge durch die Ortsgeschichte", die Stadtarchiv und Bürgerverein Altstadt gemeinsam herausgeben. Die Präsentation wird von zahlreichen Führungen, Vorträgen und Aktionen für Kinder begleitet. Der Eintritt beträgt zwei, ermäßigt einen Euro.