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Karlsruhe: Presseportal

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27. Dezember 2019

Das großherzogliche Hoftheater zwischen Tradition und Moderne

 

Stadtarchiv zeigt in seinem Foyer vom 7. Januar bis 26. März Fotoausstellung

Wie sich das Hoftheater der Residenzstadt Karlsruhe zu einer weit beachteten Institution entwickelte, dokumentiert vom 7. Januar bis 26. März eine Fotoausstellung im Foyer des Stadtarchivs, Markgrafenstraße 29.

Der erste Vorhang erhob sich am 13. Januar 1719 im neuen, noch exklusiven Hoftheater im Ostflügel des Schlosses. Die folgende wechselhafte Geschichte des Theaters erlebte ihren Tiefpunkt in der Brandkatastrophe von 1847, dem das Weinbrennersche Theater zum Opfer fiel. Mit dem Neubau 1853 und der Berufung des Theaterreformers Eduard Devrient begann der Aufstieg der Institution, gefördert von Großherzog Friedrich I. und seiner Frau Luise. Mit dem Ziel, "das Großherzogliche Hoftheater zu einer in jeder Beziehung würdigen Kunstanstalt zu erheben."

Seine größte Bedeutung hatte es in der Ära des Dirigenten Felix Mottl, dessen Einsatz für die Werke Richard Wagners Karlsruhe den Beinamen "Klein-Bayreuth" verschaffte. Die Schau wirft anhand von Fotos und Programmzetteln einen Blick auf die Akteure wie den Großherzog als Geldgeber, die Intendanten, Bühnenpersonal und das Publikum. Möglich wird so ein Einblick in diese glanzvollste Epoche der der Unterhaltung sowie der Repräsentation dienenden Bühne, die mit der Monarchie 1918 unterging.