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Karlsruhe: Presseportal

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14. März 2011

Eine beeindruckende Persönlichkeit

Kuno Schmitt starb im Alter von 88 Jahren / OB kondolierte

Im Alter von 88 Jahren ist am 11. März der ehemalige Leiter des städtischen Rechtsreferats und Mitbegründer des Zentrums für Kunst und Medientechnologie, Kuno Schmitt, gestorben.

Seinen Angehörigen hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich in einem handgeschriebenen Brief mit folgenden Worten sein Beileid ausgesprochen: "Kuno Schmitt hat in den 22 Jahren seines Wirkens als Stadtsyndikus bei der Stadt Karlsruhe fachlich und menschlich Maßstäbe gesetzt und unzählige Projekte mit seinem Rat begleitet." Während seiner aktiven Zeit hätten sich drei Oberbürgermeister auf sein fundiertes juristisches Wissen verlassen, ebenso hätten sie aber auch seinen "tiefgründigen, trockenen Humor geschätzt, der so manches Problem aufweichen konnte." Auch wenn die Paragraphen und Vorschriften hin und wieder einer guten Lösung entgegen gestanden hätten - Kuno Schmitt wusste stets weiter und konnte einen gangbaren Weg aufzeigen. Als er 1988 in den Ruhestand verabschiedet wurde, ging bei der Stadt Karlsruhe eine Ära zu Ende. Doch auch anschließend blieb Kuno Schmitt sehr aktiv. Er war Koordinator und Berater der Planungsgruppe des ZKM und dort bis vor kurzem noch als juristischer und allgemeiner Ratgeber aktiv. "In dieser Funktion war er für mich ein wichtiges und verlässliches Bindeglied zwischen ZKM und Stadt", schrieb Fenrich.

Am meisten habe ihn aber immer wieder seine menschliche Größe beeindruckt, seine Persönlichkeit: "Sich selbst nie in den Vordergrund schiebend, aber immer wieder mit persönlichem Einsatz definierte Ziele verfolgend. Verbindlich, offen, freundlich und menschlich zuwendend. Das war das Geheimnis seines Erfolges und seiner allseitigen Beliebtheit. " Alle die ihn kannten würden ihn deshalb vermissen und in dankbarer Erinnerung behalten.