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Karlsruhe: Presseportal

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1. August 2017

Hohe Fördermittel zur Erhaltung von Bauakten

Bund hilft Kommunen bei der Sicherung kulturellen Erbes

Für die Entsäuerung der historischen Bauakten hat die Stadt vom Bund 25.000 Euro Fördermittel aus einem Sonderprogramm für öffentliche und kirchliche Archive sowie Bibliotheken bekommen. Dafür dankte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup jetzt Staatsministerin Prof. Monika Grütters. Dies sei „eine sehr willkommene Unterstützung der Arbeit unseres Stadtarchivs im Bereich der Bestandserhaltung“, schreibt das Stadtoberhaupt. Er freue sich, dass Grütters „in so wirkungsvoller Weise über die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts die vielfältigen Bemühungen in den Archiven und Bibliotheken unterstützt, diesen wichtigen Teil des deutschen kulturellen Erbes auch für künftige Generationen zu sichern“.

Da die Stadt die Gefährdung des eigenen Archivgutes erkannt habe, so Mentrup, stelle sie ebenfalls Mittel in beträchtlicher Höhe zur Verfügung. Zur Bekämpfung des Säurefraßes sei weiterhin viel Geld erforderlich, deshalb hoffe er auf die Weiterführung des Bundesprogramms über das Jahr 2018 hinaus. Auch Archivchef Dr. Ernst Otto Bräunche ist  froh, „dass die angefangene Arbeit dank der Förderung fortgesetzt werden kann“. Bei ihren Bemühungen, das Kulturerbe zu erhalten, sieht er Karlsruhe auf dem richtigen Weg.

Insgesamt stellt der Bund dieses Jahr für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts aus dem  Förderprogramm eine Million Euro zur Verfügung.