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Karlsruhe: Presseportal

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2. April 2019

Kulturausschuss befürwortet Fortschreibung des Kulturkonzepts 2025

 

Auch die neue Grötzinger Bibliothek war bei der Sitzung im Haus Solms Thema

Vor fünf Jahren hat der Gemeinderat das städtische Kulturkonzept 2025 verabschiedet. Das mit "Recht auf Kultur: Kultur als Grund- und Menschenrecht" betitelte Grundsatzprogramm enthält fünf gemeinsam mit Kulturschaffenden definierte Handlungsfelder sowie Strategien und Maßnahmen, die als Richtschnur für kulturpolitische Entscheidungen dienen. Die Weiterentwicklung gesellschaftlichen Zusammenhalts sei ohne Kultur nicht möglich, war sich der am vergangenen Donnerstag (28. März) nichtöffentlich im Haus Solms tagende Kulturausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Albert Käuflein einig und befürwortete als Reaktion auf neue Herausforderungen die Aktualisierung des Konzepts. In der ersten Jahreshälfte 2020 soll die fortgeschriebene Version zur abschließenden Beratung und Beschlussfassung vorliegen.

Voraussichtlich Anfang Juni ist die neue Grötzinger Bibliothek in der Kirchstraße 13 bezugsfertig. Der Neubau bei der Grötzinger Gemeinschaftsschule kombiniert Schulbibliothek und öffentliche Bibliothek und löst das Provisorium in der Niddastraße als Ort der allgemeinen Bildung und Information, der Kultur und Unterhaltung ab.

Nutzerinnen und Nutzer erwartet ein inspirierendes Umfeld mit Rückzugsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen sowie ein aktuelles, vielseitiges und nachfrageorientiertes Medienangebot zur Ausleihe - darunter Online-Medien jedweder Art zur Förderung allgemeinen Grundwissens sowie spezieller Interessen. Des Weiteren hält die Bibliothek ein an den Schulstoff angepasstes Repertoire vor, bietet multimediale Pakete, fremdsprachige Bücher und Medien, ein Lernlabor sowie einen Bereich mit speziellen Schülerhilfen. Die Konzeption des künftigen Stadtteiltreffpunkts nahm der Ausschuss zustimmend zur Kenntnis.

Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, konnten sich 2018 zum vierten Mal um eine finanzielle städtische Förderung bewerben. 21 Einsendungen gingen beim Kulturamt zum Juryentschied ein, auf sieben Einzelprojekte wurde die Gesamtfördersumme von 25.000 Euro verteilt, erfuhr der Kulturausschuss. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Ausschreibung geben.