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Karlsruhe: Presseportal

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22. März 2011

Positionsbestimmung eines Festivals

Im April dreitägige Konferenz zu 20 Jahre Frauenkulturfestival

Nach 20 Jahren Frauenkulturfestival in Karlsruhe will die Stadt über die Zukunft des Festivals diskutieren. Wie kürzlich in einem städtischen Pressegespräch erläutert wurde, lautet die zentrale Frage einer Konferenz vom 15. bis 17 April im ZKM: Wie sinnvoll sind heute noch Frauenkulturfestivals? Müssen angesichts einer sich verändernden Welt mit Mädchenmannschaften, Missy Magazinen, femininer Blogkulturen einerseits und Zwangsprostitutionen, illegalen Haushaltshilfen und weiblichem Billigpersonal aus dem Osten andererseits auch in Kunst- und Kulturfestivals andere Themen diskutiert werden?

Das städtische Kulturamt stellt mit der Konferenz "Frauen Perspektiven Wechsel" ein erfolgreiches Festival auf den Prüfstand. Zu den Vorträgen und Diskussionen kommen unter anderen Sonja Eismann (Herausgeberin der Missy Magazine), Bascha Mika (Buchautorin "Die Feigheit der Frauen"), Camille Morineau (Kuratorin von elles@centrepompidou) und Halina Bendkowski (Agentin für Feminismus und Geschlechterdemokratie). Zudem soll immer wieder der Dialog zwischen den Generationen gesucht werden. Die Konferenz mit drei Veranstaltungen wird am 15. April um 17 Uhr eröffnet. Der Eintritt für Frauen und Männer ist frei.

Um Meinungen, Empfehlungen und Vorschläge geht es am 6. Mai im Tollhaus. Für diesen Tag lädt Bürgermeister Wolfram Jäger Vertreterrinnen und Vertreter aus Politik, Medien, Kultur und die Öffentlichkeit zu einer öffentlichen Diskussion ein. Das Ergebnis der Abschlussdiskussion wird eine Empfehlung an den Gemeinderat sein, wie künftig das Festival aufgestellt werden soll und welche Inhalte von gesellschaftlich kulturellem Interesse sind. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist ebenfalls frei.