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Karlsruhe: Presseportal

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27. März 2019

Veranstaltungen "Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871"

 

Führung und Vortrag im Stadtmuseum beleuchten wechselhafte Geschichte der Nachbarschaft

Im Rahmen der derzeitigen Sonderausstellung des Stadtmuseums im Prinz-Max-Palais "Karlsruhe und Elsass-Lothringen seit 1871 – Die wechselhafte Geschichte einer Nachbarschaft" stehen in den nächsten Tagen zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Die nächste ist eine Führung am Sonntag, 31. März, um 15 Uhr, bei der Judith Göhre Interessierten die Exponate der Präsentation und deren Hintergrund näher bringt.

Über die städtebauliche Entwicklung von Weiherfeld mit den Wohnbauten vertriebener Elsass-Lothringer von den Anfängen bis zur Gegenwart hält dann Sabine Straßburg am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr einen Vortrag im Stadtmuseum. Die 1922 gegründete "Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft vertriebener Elsass-Lothringer" veranlasste noch im gleichen Jahr die Bebauung im Gebiet Weiheräcker, um für die aus Elsass-Lothringen vertriebenen Deutschen Wohnraum zu schaffen. In mehreren Bauabschnitten entstand bis 1927 der sogenannte "Elsässerblock" zwischen Neckar-, Main-, Enz- und Dreisamstraße mit insgesamt 92 Wohnungen in 18 Häusern. Architekt der haupt­säch­lich zweige­schos­si­gen Gruppen- und Einzel­häu­ser mit Walmdä­chern war der Karlsruher Julius Frommholz (1889-1960).

Der Eintritt in die Ausstellung beträgt vier Euro (ermäßigt zwei Euro), die Führung und der Vortrag selbst sind kostenfrei.