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Karlsruhe: Presseportal

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12. Mai 2020

Verrätselte Architekturen aus den Jahren 1965 bis 1999

"Neubau aus nutzlosen Resten"

"Neubau aus nutzlosen Resten"

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"Marx im Lesesaal des British Museums"

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"Ohne Titel"

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Neue Ausstellung mit Werken von Peter Ackermann ab 13. Mai in Städtischer Galerie

In die zugleich faszinierenden und fremden Bildwelten des Malers und Grafikers Peter Ackermann entführt die Städtische Galerie ab 13. Mai in ihrer nächsten Sonderausstellung. Die Arbeiten knüpfen direkt an das Thema Architektur an. Ackermanns zum Teil ungewöhnliche Zusammenschau von Bauelementen – zum Beispiel von Fassaden und Innenräumen, die wie kulissenhaft ineinander verschoben scheinen – geben dem Publikum Rätsel auf. Die Bauten sind unbewohnt. Der Mensch ist nur indirekt anwesend als derjenige, der sie schuf und nutzte.

Bauwerke als wesentliche Grundlage

Die Bauwerke, ihre Schmuckformen sowie ihre zeitliche Gebundenheit und Vergänglichkeit bilden die wesentliche Grundlage im Schaffen des Künstlers, der er im Laufe der Jahrzehnte immer neue Facetten abgewann. Mit seinen bildmäßigen, geheimnisvollen Radierungen gehörte Peter Ackermann am Beginn der 1970er Jahre zu den begehrtesten deutschen Grafikern, ohne seine Malerei zu vernachlässigen. Nach einer längeren Phase freischaffender Tätigkeit sollte 1977 ein wegweisendes Jahr für ihn werden: Damals hatte er seit kurzem eine Professur an der Hochschule der Künste in Berlin inne, er war eingeladen, an der documenta 6 in Kassel teilzunehmen und er folgte dem Ruf an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, wo er bis zu seiner Emeritierung 1997 lehrte.

Konzentrierter Einblick in Schaffen des Künstlers

Die aktuelle Präsentation gibt so bis 13. September bei freiem Eintritt einen konzentrierten Einblick in sein künstlerisches Schaffen und umfasst 45 Zeichnungen, Radierungen, Aquarelle, Gouachen und fünf Gemälde aus den Jahren 1965 bis 1999. Sie sind alle im Besitz der Kunstsammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe.