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Karlsruhe: Presseportal

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5. Februar 2019

Vortrag über Niederlassungen der Warenhausdynastie Knopf

 

Bernd Serger spricht im Rahmen der Elsass-Lothringen-Ausstellung im Stadtmuseum

Über "Die Karlsruher Warenhausdynastie Knopf und ihre Niederlassungen in Elsass-Lothringen" spricht im Rahmen der Sonderausstellung "Karlsruhe und Elsass-Lothringen" am Donnerstag, 14. Februar, um 18 Uhr Bernd Serger. Der Eintritt zur Veranstaltung im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais ist frei.

Von 1881 an, als Max Knopf in Karlsruhe mit seiner Schwester Johanna das erste Geschäft gründete, entstanden bis 1914 Filialen und Partnergeschäfte in Süd- und Mitteldeutschland, der Schweiz, in Elsass-Lothringen, dem Saarland und in Luxemburg. Die vier Brüder und drei Schwestern gründeten zunächst kleine Textilgeschäfte, die sie nach und nach ausbauten. 1914 ließ Max Knopf seinen kleinen Wäscheladen in Karlsruhe abreißen, um an gleicher Stelle ein monumentales Kaufhaus zu errichten, in dem heute Karstadt untergebracht ist.

Sein Bruder Moritz Knopf nutzte die Chance, die die Annexion des Elsass und Lothringens durch das Deutsche Reich 1871 deutschen Kaufleuten bot und zog 1882 nach Straßburg. Dort baute er eine Kaufhauskette auf, die bis 1914 mehr als 20 Filialen zählte. Mit dem Kriegsende 1918 wurden die Knopf-Brüder in Elsass und Lothringen enteignet. Der Freiburger Journalist Bernd Serger, der sich schon seit vielen Jahren mit der Geschichte der Warenhausdynastie beschäftigt, wird dazu neue Forschungsergebnisse präsentieren.