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Karlsruhe: Presseportal

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9. März 2011

Albrecht Münch mit 81 Jahren verstorben

EB Margret Mergen würdigt das vielfältige Engagement des langjährigen Stadtrats

Der langjährige Stadtrat Albrecht Münch ist am 8. März im Alter von 81 Jahren verstorben. Für die Stadt Karlsruhe hat Erste Bürgermeisterin Margret Mergen im Namen von Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Angehörigen das herzliche Beileid ausgesprochen und dabei die Verdienste von Albrecht Münch hervorgehoben.

"Beinahe ein Vierteljahrhundert lebte er als Stadtrat kommunalpolitisches Engagement für seine Mitmenschen beispielgebend und voller Tatkraft vor", schreibt EB Mergen, weshalb das Bedauern groß und fraktionsübergreifend gewesen sei, als "wir ihn 1999 verabschieden mussten". Seine ruhige, vermittelnde Art sowie seine fachkundigen Beiträge hätten die Debatte bereichert. "Im Mittelpunkt seines für Karlsruhe erfolgreichen Wirkens standen die Menschen, stand die beste Sachentscheidung, auf die er zielstrebig zusteuerte. Sein Wort hatte Gewicht, sowohl im Plenum, als auch in den zahlreichen Ausschüssen, denen er angehörte", so Mergen weiter. Ein besonderes Augenmerk habe Albrecht Münch auf die Wirtschaftsförderung und die Energieversorgung gelegt, dem Stadtteil Rintheim sei er sehr verbunden gewesen. EB Mergen hob das vielfältige Engagement Münchs in Vereinen oder Kultureinrichtungen sowie seine Arbeit als langjähriges Vorstandsmitglied des Landesinnungsverbands der Elektrohandwerke Baden-Württemberg hervor.

Von 1986 bis 2006 wirkte Albrecht Münch als Präsident an der Spitze des Badischen Sängerbundes. "Mit großem persönlichem Einsatz gab er dem Verband substantielle Impulse. So modernisierte er Strukturen und Prozesse, die bis zum heutigen Tag Grundlage für die positive Entwicklung des Badischen Sängerbundes sind", führt Mergen in ihrem Schreiben aus.

Seine herausragenden Verdienste hätten mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg eine außerordentliche Würdigung erfahren.