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Karlsruhe: Presseportal

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13. März 2017

Grünes Licht zur Erarbeitung Bebauungsplan Nancystraße

Planungsausschuss beriet auch über Radnetz und E-Mobilität

Im Areal zwischen Nancystraße, Wilhelm-Hausenstein-Allee, August-Bebel- und Kußmaulstraße in der Nordweststadt soll neue Wohnbebauung entstehen. Der Planungsausschuss, der jüngst unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert nichtöffentlich tagte, hat dem Stadtplanungsamt grünes Licht dafür erteilt, bei der Erstellung eines Bebauungsplans die so genannte Variante zwei weiterzuverfolgen, die auch bei einer Bürgerinformation im Stadtteil leicht favorisiert worden war.

Es sollen dort nach beiden untersuchten Varianten rund 245 Wohneinheiten entstehen. Vorteil von Variante zwei gegenüber Variante eins ist mehr grüner Freiraum, weil die Häuser dort höher werden können. Beide Varianten sehen Bauen in urbaner Dichte vor, außerdem sind ein Pflegeheim und eine Kindertagesstätte vorgesehen.

Zur Umsetzung des Konzepts „RadNETZ Baden-Württemberg“ wollen sich das Stadtplanungsamt und die anderen beteiligten Ämter zunächst um die Radachse von der Rheinbrücke über die Siemensallee und die Moltkestraße in die Innenstadt kümmern, weil dort der größte Handlungsbedarf besteht. Auch davon nahm der Planungsausschuss Kenntnis und erteilte die notwendigen Aufträge zur Umsetzung des landesweiten Konzepts zur Ertüchtigung des Radverkehrs auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe.

Von einer Befreiung elektrisch betriebener Fahrzeuge von den Parkgebühren möchte der Planungsausschuss auch weiterhin absehen. Im Stadtkreis Karlsruhe gibt es derzeit lediglich 165 elektrisch angetriebene PKW und zwölf LKW mit Elektromotor, berichtete das Ordnungsamt den Ausschussmitgliedern. Die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie möchte bis Ende des Monats wissen, wie die Kommunen ihre Empfehlungen zur Förderung der Elektromobilität umgesetzt haben. Im Fuhrpark des Bürgermeisteramtes gibt es derzeit einen E-PKW und einen Plug-In-Hybrid-PKW, dazu einen von den Stadtwerken zur Verfügung gestellten E-PKW. Das zuständige Amt für Abfallwirtschaft beschafft fünf Elektroautos als Ersatz von fünf konventionell betriebenen für das Corporate Carsharing am Standort Ständehaus. Dazu ist vorgesehen, E-Bikes, drei E-PKW und die entsprechende Lade-Infrastruktur in der Steinhäuserstraße anzuschaffen. E-Busse wird es bei den VBK nicht vor 2019 geben, die Stadtwerke betreiben mehrere E-Fahrzeuge und Dienstpedelecs.

Außerdem nahm der Ausschuss einen Zwischenbericht zum Stand der Entwicklung im Gewerbequartier Grünwinkel entgegen.