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Karlsruhe: Presseportal

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13. März 2017

Innenstadt lebt wieder auf

Ergebnisse der Fußgängerzählungen im Wirtschaftsförderungsausschuss vorgestellt

Seine Zustimmung gab der Wirtschaftsförderungsausschuss, der am Mittwoch, 8. März, unter Vorsitz von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz tagte, zum Verkauf einer Reihe städtischer Grundstücke.

Im Gewerbegebiet Winterrot in Palmbach soll ein rund 2.600 Quadratmeter großes Grundstück verkauft werden. In der G.-Braun-Straße wird eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern an ein in der Nähe liegendes Unternehmen veräußert und in Neureut gibt die Stadt 18.110 Quadratmeter zur Erweiterung eines ansässigen Unternehmens ab. Weiter sprach sich der Ausschuss für einen Grundstücksverkauf von 5.250 Quadratmetern sowie eine Verpachtung einer Fläche von 1.600 Quadratmetern aus, um im Technologiepark den Bau eines Kindergartens, einer Grundschule und einer Gemeinschaftsschule zu ermöglichen. "Die Ansiedlung dieser Schule ist ein weiterer Baustein zur Infrastruktur im Technologiepark", so Bürgermeisterin Luczak-Schwarz.

Außerdem informierte sich der Wirtschaftsförderungsausschuss über das Gewerbegelände um den Westbahnhof in Grünwinkel. Es wird derzeit zu einem Modellquartier für flächensparendes, innovatives und ressourcenoptimiertes Wirtschaften entwickelt.

Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der letzten Fußgängerzählungen in der Innenstadt. Wo die Bauzäune zur Kombilösung verschwinden, sind wieder deutlich mehr Fußgänger unterwegs. Zu diesem Ergebnis kommt das Amt für Stadtentwicklung nach der Auswertung der zuletzt im Juni und Oktober 2016 in der Innenstadt durchgeführten Fußgängerzählungen. 

Als Leitindikator zur Frequentierung der City werde die Summe der Fußgänger an Samstagen herangezogen, erläuterte die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung, Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig. Bei der Zählung im Juni wurden rund 298.000 Fußgänger und damit rund 33.000 weniger als im Durchschnitt der Frühlingszählungen 2012 bis 2015, also vor der Bauphase, gezählt. Im Oktober waren es 340.050 und damit rund 24.000 weniger als im Durchschnitt der Herbstzählungen der Jahre 2012 bis 2015. Auffallend sei eine zeitliche Verschiebung an den Samstagen, mittlerweile sind die meisten Fußgänger samstags zwischen 15 und 18 Uhr in der Stadt unterwegs.

In Karlsruhe zeichne sich eine Erholung dort ab, wo die Baustellen verschwinden. So hätten sich etwa die Fußgängerfrequenzen in der westlich vom Europaplatz liegenden Kaiserstraße verdoppelt, während die Baustellensituation am Ettlinger Tor für weitere Rückgänge gesorgt habe.