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Karlsruhe: Presseportal

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27. September 2019

Einstweilige Verfügungen des KSC in für das Projekt wichtigen Punkten abgewiesen

Mentrup: Gerichtsverfahren hat unnötig Zeit und Geld gekostet/Ziel bleibt ein gutes, qualitätsvolles Stadion 2022 / Bei weiteren Planungen an Kostendeckel durch Gemeinderat gebunden

Das Landgericht Karlsruhe ist der KSC-Forderung nach einem Baustopp nicht gefolgt. Und auch der geforderte Wegfall aller 48 Stützen im 2000 Quadratmeter großen Hospitality-Bereich ist vom Tisch. "Damit hat das Landgericht mit seiner Entscheidung über die einstweiligen Verfügungen des KSC gegen die Stadt Karlsruhe in für das Projekt wichtigen Punkten die Anträge des KSC abgewiesen und die notwendige Klarheit geschaffen", wertet Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in einer ersten Reaktion den Spruch der Kammer. "Damit machen Stadt und KSC am Montag an der Stelle weiter, an der man vor dem Gerichtstermin aufgehört hat: Offene Punkte im Dialog auf Augenhöhe abzuarbeiten", sagt OB Mentrup und betont: "Wir als Stadt werden auch in Zukunft den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen. Denn unser Ziel bleibt es, ein gutes, qualitätsvolles Stadion bis zum Sommer 2022 fertiggestellt zu haben". Das Gerichtsverfahren habe unnötig Zeit und Geld gekostet, bedauert Mentrup und hofft, dass "wir nun wieder zu einem konstruktiven Miteinander im Sinne des gemeinsamen Ziels finden".

Auch mit Blick auf die Umsetzung der KSC-Wünsche beim Kiosk-Ausbau betonte das Stadtoberhaupt: "Es geht nicht um Peanuts". In Summe könnten sich die vom KSC geforderten Änderungen und Positionen unter dem Strich zu erheblichen Kosten summieren. "Für mich gilt nach wie vor die rote Linie, die der Gemeinderat mir mit dem Kostendeckel vorgegeben hat", betont OB Mentrup. Mehrkosten an der einen Stelle müssten deshalb mit Einsparungen an anderer Stelle kompensiert werden.