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Karlsruhe: Presseportal

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5. September 2012

OB Fenrich war zum Abschiedsbesuch auf der Fregatte Karlsruhe

Der "Kommandant" der Stadt Karlsruhe geht von Bord des Patenschiffs

Der "Kommandant" der Stadt Karlsruhe geht von Bord des Patenschiffs

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Gelöste Stimmung beim Abschiedsbesuch

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Fenrich auf der Mölders

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Besatzung kann deutsche TV-Programme empfangen und auf Playstations spielen

Auf seiner Abschiedstour zu Partnerstädten und Patenschaften der Stadt Karlsruhe hat Oberbürgermeister Heinz Fenrich jüngst Station auf dem Marinestützpunkt Wilhelmshaven gemacht. Ziel des Stadtoberhaupts war die Fregatte „Karlsruhe“ der deutschen Marine. Sie ist das fünfte Marine-Schiff, das auf den Namen der Stadt Karlsruhe getauft ist.

Die F 212 ist 1982 vom Stapel gelaufen und 1984 in Dienst gestellt worden. Nach einem Aufenthalt auf der Werft und im Arsenal der Marine sowie umfangreichen Erprobungs- und Ausbildungsfahrten ist das Schiff mittlerweile wieder voll einsetzbar und wartete auf seinen nächsten Marschbefehl, um ein weiteres Mal zur von der EU geleiteten Operation Atalanta vors Horn von Afrika zu starten. In etwa zwei Monaten läuft sie dahin aus.

Wie die Dienstzeit von OB Fenrich ist auch das Ende der Einsatzzeit der Fregatte „Karlsruhe“ abzusehen. Wann dies freilich tatsächlich eintreten wird, das konnte der Kommandant des Schiffes, Fregattenkapitän Volker Blasche, dem scheidenden „Kommandanten“ der Stadt Karlsruhe allerdings noch nicht endgültig sagen. Die Rede ist derzeit von etwa 2016.

Blasche empfing Fenrich, dessen Frau Gabriele und eine kleine Delegation in Wilhelmshaven und führte die Gäste zunächst durch das Marinemuseum. Sie sahen sich unter anderem ein im Trockenen liegendes U-Boot der Klasse 205 an und besichtigten den im Jahr 2003 stillgelegten Zerstörer „Mölders“. Blasche hatte sechs Jahre Dienst auf der „Mölders“ getan. Anschließend begab man sich zum gemeinsamen Mittagessen an Bord der Patenfregatte und in deren Offiziersmesse. Dazu war auch der Kommandeur des 4. Fregattengeschwaders, Kapitän zur See Christoph Müller-Meinhard, auf die „Karlsruhe“ gekommen. Die "Karlsruhe" gehört zu diesem Geschwader.

Fenrich hatte zwei Gastgeschenke mitgebracht. Zum 100-jährigen Patenschaftsjubiläum der Stadt mit einem Marineschiff hatte er für die Besatzung Zubehör für die Playstations in den vier Messen im Gepäck. Sein Abschiedsgeschenk war eine Anlage, mit der auch im weltweiten Einsatz deutsche Fernsehprogramme ins Bordnetz eingespeist werden können. Abschließend versprach Fenrich, auch im Ruhestand engen Kontakt zur „Karlsruhe“ zu halten.