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Karlsruhe: Presseportal

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4. Januar 2017

Rudolf Schott kurz vor Jahreswechsel im Alter von 76 Jahren verstorben

Rudolf Schott

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OB Dr. Frank Mentrup würdigte die Verdienste des früheren Leiters des Stadtplanungsamts

Der frühere Leiter des Stadtplanungsamts Rudolf Schott ist kurz vor dem Jahreswechsel im Alter von 76 Jahren verstorben. Allen Angehörigen drückte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup „zu diesem schmerzlichen Verlust im Namen der Stadt Karlsruhe wie auch persönlich das herzliche Beileid aus." „Mit Rudolf Schott ist nicht nur ein verdienter leitender Mitarbeiter der Stadtverwaltung Karlsruhe, sondern auch ein ganz besonderer Mensch von uns gegangen“, heißt es in seinem Kondolenzschreiben.

Schott hatte insgesamt 28 Jahre in den Diensten der Stadt Karlsruhe gestanden – ein Jahrzehnt davon als Chefplaner und Referent für Stadt- und Stadterneuerungsplanung. „Er hat die Entwicklung unserer Stadt mit geprägt. So trug er zur Realisierung wichtiger Projekte wie der Konversion in der Nordstadt, Neureut und Knielingen sowie der Planung des neuen Stadtteils Südost oder der Ansiedlung des ECE-Einkaufszentrums am Ettlinger Tor wesentlich bei“, betonte der OB. Und weiter: „ Mit Herz und Verstand engagierte sich Rudolf Schott für die Verbesserung der Stadtqualität für die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger. Seine reiche Erfahrung, sein planerisches Feingefühl sowie seine menschliche und unkomplizierte Art wurden geschätzt vom Gemeinderat, der Rathausspitze und den Mitarbeitenden.“

Aber auch weit über die Grenzen Karlsruhes hinaus sei Schott ein gefragter Ratgeber gewesen. Sein Wissen und seine Erfahrung habe er in verschiedene Ausschüsse und Gremien eingebracht. Zugleich habe er die Arbeit der Planungsstelle des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe gelenkt. „In verschiedenen Veröffentlichungen sind die Gedanken von Rudolf Schott als Teil des Stadtgedächtnisses niedergeschrieben“, so Mentrup. Neben den Führungsaufgaben widmete sich Schott zusätzlich diversen Strategiekonzepten und Planungsverhandlungen. 1992 gründete er gemeinsam mit seinem englischen Kollegen Jim Taylor die „Euro-Initiative-Karlsruhe-Nottingham“, die „bis heute ein unverzichtbarer Erfahrungsaustausch beider Stadtverwaltungen ist."