Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

14. Dezember 2011

Wirtschaftsentwicklung dynamisch begleiten

 

Ausschuss diskutierte Strategiekonzept zur Wirtschaftsförderung

Mit großem Interesse haben die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses unter Leitung von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen in ihrer jüngsten Sitzung vorige Woche über das neue Strategiekonzept der Wirtschaftsförderung Karlsruhe diskutiert und es positiv bewertet.   

Das Papier legt die Grundlinien, Ziele, Strategien und Maßnahmen der Wirtschaftsförderung fest, macht sie für Gemeinderat und Verwaltung transparent. Es ist als Arbeitspaket Grundlage für einen kontinuierlichen Dialog  über Ziele und Strategien sowie das Instrument, um auf die Entwicklungen des Marktes und die Gegebenheit vor Ort zu reagieren. Danach stehen Karlsruhe  und die TechnologieRegion momentan gut da. Mit den aufgelisteten Strategien will die Wirtschaftsförderung als angebotsorientierte Dienstleisterin weiterhin ihren Beitrag für die Zukunftsfähigkeit von Stadt und Region im globalen Wettbewerb leisten.

An erster Stelle steht die Bestandsentwicklungsstrategie, also der positive Umgang mit den Karlsruher Unternehmen und Existenzgründern im Rahmen der städtischen Binnenentwicklung. Fördern will die Stadt das Wachstum, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit ihrer Unternehmen entlang des gesamten Unternehmenszyklus und dafür räumliche Entwicklungsmöglichkeiten aktivieren und sicherstellen. So gilt es, den Immobilienservice zu verbessern und Entwicklungspotenziale zu erschließen. Zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts initiiert und unterstützt die Stadt Cluster und Netzwerke in ausgewählten Kompetenzfeldern wie der IT, dem Bereich Automotivezulieferer, dem Energiesektor, der Kreativwirtschaft und der Nanotechnologie. Das städtische Augenmerk gilt darüber hinaus dem Einzelhandel, der Stärkung der Innenstadt und einer gesicherten Nahversorgung. In all diesen Bereichen steht die Wirtschaftsförderung den Karlsruher Unternehmen zur Verfügung. Aktuelle Herausforderungen stellen sich daneben in der Bewältigung des sich abzeichnenden Fachkräftemangels und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.  

Mit der Ansiedlungs- und Standortmarketingstrategie will die Stadt durch optimalen Service Unternehmen ansiedeln und Investoren unterstützen, den Wirtschaftsstandort Karlsruhe durch Verbesserung des Images und Steigerung der Bekanntheit zielgerichtet vermarkten und die regionale Zusammenarbeit stärken. 

Angesichts der Breite dieses Aufgabenspektrums bei begrenzten Ressourcen gilt es Zielgruppen und Kompetenzfelder exakt festzulegen, Schlüsselbranchen aktiv zu unterstützen sowie hier  eine wirksame Ansprache und Marktdurchdringung sicher zu stellen. Besonders engagieren will sich die Wirtschaftsförderung als Innovationstreiber etwa im Rahmen der „Smarter City“.

In ihrer Aussprache regten Mitglieder des Ausschusses unter anderem an, die Binnenentwicklung weiter zu optimieren, die Infrastruktur mit schnellen IT-Netzen und W-Lan weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit in der Region zu intensivieren.  Ein wichtiger Schwerpunkt sei hier die Clusterbildung, die auch mit unkoventionellen Methoden verfolgt werden müsse. EB Mergen versprach abschließend, dafür zu werben, dass sich die Region stärker zusammenschließt. In einem dynamischen Prozess wolle die Stadt die umliegenden Städte und Gemeinden an den Leistungen Karlsruhes als Oberzentrum teilhaben lassen.