Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

10. Dezember 2018

Deponiegas für Hohenwettersbach

Baustein der regenerativen Wärmeversorgung "Im Rehbuckel" und "50 Morgen"

Die Versorgung der Hohenwettersbacher Wohngebiete "Im Rehbuckel" und "50 Morgen" mit Fernwärme überwiegend aus regenerativen Energien ist auch künftig sichergestellt. Dies bekräftigt das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) im Nachgang zur Sitzung des Ortschaftsrates Durlach.

Die Deponieschwachgasanlage mit Wärmeauskoppelung in das Nahwärmenetz ist seit Oktober in Betrieb. Die thermische Energie wird dabei zur Wärmeversorgung der beiden Wohngebiete genutzt. Die Anlage funktioniert in Abhängigkeit des Deponiegasvorkommens beziehungsweise der Deponiegasqualität bisher sehr gut. Durch die neue Technik kann die Energie aus dem Deponiegas noch auf sinnvolle Weise genutzt werden, obwohl der Methangehalt für eine konventionelle Verbrennung zu gering geworden ist.

Mit der Nahwärmeerzeugung in Kombination mit dem seit Ende 2012 eingesetzten Holzhackschnitzelkessel stellt die Anlage ein Vorzeigeprojekt dar, das den Einsatz regenerativer Energien voranbringt. Für die Realisierung der Schwachgasanlage wurden dem AfA beim Projektträger Forschungszentrum Jülich Mittel in Höhe von 450.000 Euro in Aussicht gestellt. Die Mittel stammen aus dem Fördertopf "Klimaschutz Plus", der Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen unterstützt. Derzeit optimieren das AfA und die Stadtwerke die Anlagensteuerung, um die Wärme aus der Schwachgasanlage noch intensiver zu nutzen.