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Karlsruhe: Presseportal

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21. März 2012

Gesundheit in Karlsruhe besser fördern

 

Kommunale Gesundheitskonferenz vernetzt alle Beteiligten

Der Stadtteilpark mit Spielgeräten, der Trinkwasserspender im Foyer einer Schule, die Fahrradabstellanlage vor einem Kindergarten - das sind Dinge, die nicht nur schön sind, sondern nützlich und mithelfen, sich vernünftig und gesund zu verhalten: Spielen, toben, an der frischen Luft sein, gutes Karlsruher Wasser statt Kalorienbomben trinken, mit dem Fahrrad fahren statt mit „Taxi Mama“.

Dies alles und noch viel mehr versteht man in Karlsruhe unter „Kommunaler Gesundheitsförderung“. Das ist nichts Neues - viele Institutionen und Dienststellen verschreiben sich schon seit langem diesem Prinzip, gesunde Lebenswelten zu schaffen im Stadtteil, in der Schule oder im Wohnblock. Neu ist allerdings, dass alle beteiligten Stellen in Karlsruhe sich zukünftig besser vernetzen und gemeinsam vorgehen wollen.

Bürgermeister Klaus Stapf hat als Gesundheitsdezernent am heutigen Mittwoch, 21. März, alle Akteure zur Auftaktveranstaltung einer „Kommunalen Gesundheitskonferenz“ eingeladen. Die Konferenz will für Gesundheitsamt, zahlreiche Fachstellen der Stadt, Wohlfahrtsverbände,  Stadtjugendausschuss und Krankenkassen eine Plattform zum gegenseitigen Austausch und zur Entwicklung neuer gemeinschaftlicher Projekte bieten. Die Gesundheitskonferenz und daraus folgende Arbeitskreise sollen außerdem konkrete Handlungsempfehlungen nennen, Maßnahmen vorschlagen sowie deren Umsetzung vor Ort begleiten.

Erstes Schwerpunktthema ist „Gesund aufwachsen in Karlsruhe“. Somit rücken zunächst Kinder und Jugendliche besonders in das Blickfeld. Dabei sollen diese auch ihre Wünsche und Bedürfnisse nennen können. Kinderbüro, Stadtjugendausschuss oder Stadtteilentwicklungsprogramme gehen den Weg einer Beteiligung der Kinder und Jugendlichen schon seit geraumer Zeit. Immer wieder zeigen die Ergebnisse, dass die Lebenswelten der jungen Menschen von großer Bedeutung für ihr gesundes Aufwachsen sind. Arbeitsgruppen wollen daher Kindergarten, Schulen oder Stadtteile wie etwa  Mühlburg näher unter die Lupe nehmen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.karlsruhe.de/b3/gesundheit/gesundheitfoerdern.