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Karlsruhe: Presseportal

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28. August 2020

Grünabfälle dürfen in geringen Mengen in die Biotonne

Kein Hexenwerk: Bioabfall richtig verpacken

Kein Hexenwerk: Bioabfall richtig verpacken

Details und Download

Mit dabei: Nicht holzige Grünabfälle wie Rasenschnitt und Laub dürfen in geringen Mengen in die Biotonne.

Mit dabei: Nicht holzige Grünabfälle wie Rasenschnitt und Laub dürfen in geringen Mengen in die Biotonne.

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Erlaubt sind Laub, Rasenschnitt oder Unkraut

Ob Laub, Rasenschnitt oder Unkraut – auch nicht holzige Grünabfälle dürfen in Kleinmengen in die gebührenfreie Biotonne. Bei größeren Mengen stehen den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Kompostierungsanlagen in Knielingen und Grötzingen sowie die Grünabfallcontainer im Karlsruher Stadtgebiet zur Verfügung. Die Standorte sind auf dem Flyer "Laub und Gartenabfall" und im Internet zu finden. Darüber hinaus ist es nach wie vor möglich, Grünabfalle selbst zu kompostieren.

"Wir müssen draußen bleiben"

Der Karlsruher Bioabfall wird in Biovergärungsanlagen zur Energiegewinnung in Form von Biogas genutzt. Gut sortierter Bioabfall dient damit dem Klimaschutz. Bürgerinnen und Bürger sollten aus diesem Grund nur unverpackte Lebensmittel in die Biotonne geben. Verpackungen, etwa aus Glas oder Plastik, sind nicht abbaubar und haben im Bioabfall nichts verloren. Glas kann über die Wertstoffstationen oder die Altglascontainer entsorgt werden. Wichtig: Auch Plastiktüten und kompostierbare Biokunststoffbeutel sind für die Biotonne tabu. Sie lassen sich in den Vergärungsanlagen nicht (Plastiktüten) oder nicht schnell genug (Tüten aus kompostierbarem Biokunststoff) zu Methangas und Kompost umwandeln und müssen daher vor der Verarbeitung aufwändig abgesiebt und in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt werden. Ein Teil der Fremdstoffe verbleibt im Kompost und gelangt damit wieder in den Boden.

Kein Hexenwerk: Bioabfall richtig verpacken

Damit die Biotonne immer sauber bleibt, weist das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) darauf hin, Küchen- und Gartenabfälle richtig zu verpacken. Bio- und Gartenabfall können in reichlich Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten gegeben werden. Diese sind in Drogerie- und Supermärkten erhältlich.

Maden und Tiere angelockt: Was tun?

Um zu verhindern, dass sich schon vorhandene ungebetene Gäste in der Biotonne wohl fühlen, empfiehlt das AfA, Gesteinsmehl, Bentonit oder Dolomit-Kalk in die Tonne zu streuen. Diese Maßnahme entzieht den Maden die Lebensgrundlage. Nach jeder Leerung empfiehlt es sich aus hygienischen Gründen, Pappe oder zerknülltes Papier auf den Boden der Tonne zu legen.

Weitere Informationen zum Thema Biotonne unter www.karlsruhe.de/abfall.