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Karlsruhe: Presseportal

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16. März 2012

Kalkung des Waldbodens abgeschlossen

Keine Absperrungen mehr im Hardtwald

Die am 22. Februar begonnene Bodenschutzkalkung im Hardtwald wurde am Donnerstag endgültig beendet. Nachdem bereits vor einer Woche der Abschnitt nördlich der L 604 gekalkt war, wurden gestern auch die Arbeiten im größeren Abschnitt südlich der L 604 bis zum Adenauerring abgeschlossen. Insgesamt hatte der Forst mit zwei Hubschraubern etwa 1.200 Hektar Wald mit 3.600 Tonnen Dolomitkalk kalken lassen, um den Zustand des Waldbodens zu verbessern und damit längerfristig die Vitalität der Waldbäume zu stärken. Die Maßnahme im Staatswald ist Teil eines landesweiten Waldkalkungs-Konzeptes und wird vom Land als Waldbesitzer und über Fördermittel finanziert.

Zufrieden zeigte sich die Forstabteilung im Liegenschaftsamt mit der Arbeitsausführung durch den Auftragnehmer. "Ein besonderer Dank gilt aber den Bewohnern der an den Hardtwald angrenzenden Wohn- und Arbeitsgebiete sowie den Waldbesuchern", betonte Ulrich Kienzler, der Leiter der Forstabteilung. Die meisten Menschen hätten mit Verständnis auf die unvermeidbaren Sperrungen von Waldwegen reagiert. Vereinzelt sei auch Kritik über die Sperrungen geäußert worden oder man habe sich an dem durch die Hubschrauber verursachten Lärm gestört. Das Verständnis für die Maßnahme als aktiver Beitrag zur Regeneration der Waldböden und damit für einen gesunden Wald habe jedoch bei Weitem überwogen.

Jetzt können die Waldbesucher den Hardtwald wieder unbeschwert genießen. Die nächste Waldkalkung ist frühestens in zehn Jahren vorgesehen.