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Karlsruhe: Presseportal

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1. Oktober 2019

Neue Ideen zur kommunalen Klimakommunikation

Bürgermeisterin Bettina Lisbach bei ihrem Grußwort

Bürgermeisterin Bettina Lisbach bei ihrem Grußwort

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K3-Kongress in Karlsruhe

Am 24. und 25. September fand in Karlsruhe der K3-Kongress  "Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft" statt. Zwei Tage diskutierten fast 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Bildung, Politik, Wirtschaft und Verwaltung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie man erfolgreich mit verschiedenen Zielgruppen über Klimawandel, Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen kommunizieren kann. Weil nicht erst seit gestern der Klimawandel und dessen Folgen immer drängendere Themenfelder für Stadtpolitik und Stadtverwaltung darstellen, hatte die Stadt die Schirmherrschaft für den Kongress übernommen.

Die Hitzeperioden des vergangenen Sommers, den vom Karlsruher Gemeinderat ausgerufenen Klimanotstand und die Bewegung "Fridays for future" haben die Themen noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dies griff Bürgermeisterin Bettina Lisbach bei der Vorabendveranstaltung zum Kongress, zu der die Stadt Karlsruhe eingeladen hatte, in ihrem Grußwort auf und unterstrich die Bedeutung der Klimakommunikation: "So positiv es ist, dass sowohl der Klimaschutz als auch die Klimaanpassung in den letzten Monaten so stark an Aufmerksamkeit gewonnen haben, so stark erweitern sich auch die kommunalen Kommunikationsaufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen."

Neue Impulse für Klimaschutz

Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit ein neues gesamtstädtisches Klimaschutzkonzept mit dem Jahr 2030 als Zielhorizont. Das Konzept wird neue Impulse für den lokalen Klimaschutz geben und neue Maßnahmen anstoßen. Parallel hierzu hat sich Karlsruhe zum Ziel gesetzt, bis 2040 eine klimaneutrale Stadtverwaltung zu werden. Die Stadtverwaltung selbst kann aber nur einen gewissen Teil zu den gesamtstädtischen Klimaschutzzielen und der Klimaanpassung beitragen. Sie benötigt daher zur Zielerreichung breite Unterstützung aus der Bürgerschaft.

"Kommunikation ist das zentrale Element, um beispielsweise Unternehmen und Immobilienbesitzende zu Energieeinsparungen, Gebäudesanierungen sowie PV-Anlagen auf Dächern zu motivieren", erläuterte Bürgermeisterin Lisbach. An den Kongress richtete sie den Wunsch, "aus den Foren, Workshops und Diskussionen Anregungen mitzunehmen, welche Methoden und Strategien wir für unsere eigene Klimakommunikation in Karlsruhe übernehmen können."