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Karlsruhe: Presseportal

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29. März 2019

Positive Leistungsentwicklung in allen geförderten Sportarten

Sportausschuss stimmt Fördervorschlag des Sportkreises für 2019/2020 zu

Auf den gewohnten finanziellen Rückenwind der Stadt kann der Leistungssport in Karlsruhe weiterhin bauen: Einstimmig folgte der Sportausschuss am Mittwoch (27. März ) unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz dem Vorschlag des Sportkreises Karlsruhe für die Verteilung der im Doppelhaushalt 2019/2020 zur Verfügung stehenden Mittel von jährlich 100.000 Euro für den Leistungssport, die ergänzt werden mit 140.000 Euro für Personalkostenzuschüsse der Leistungssportkoordinatoren. Die Förderung nach der Karlsruher Leistungssportkonzeption habe in allen geförderten Sportarten zu positiven Leistungsentwicklungen geführt, stellte der Sportkreisvorsitzende Andreas Ramin bei der Vorstellung des Fördervorschlages fest.

Die höchsten Zuschüsse fließen mit jährlich 51.624 Euro für Geräteturnen (Kunstturnregion) und Kanu (Rheinbrüder). Judo (Budo Club) wird mit 48.264 Euro, Leichtathletik (LG Region) mit 44.112 Euro und Schwimmen (SchwimmRegion) mit 27.292 Euro unterstützt. Eine Anschlussförderung von jährlich je 5.000 Euro bekommen der SSC Karlsruhe (Volleyball ) und der 1. BSC Cougars (Softball). 2.000 Euro erhalten der ASV Grünwettersbach (Tischtennis) und 1.000 Euro der 1. KSV Durlach (Gewichtheben).

Aus Spendenmitteln der Stadtwerke können zudem in diesem Jahr wiederum 19 Olympiahoffnungen unterstützt werden: Boxen (Azize Nimani, Vincent Feigenbutz), Geräteturnen (Leah Grießer, Emma Höfele, Isabell Stingl), Gewichtheben (Sabine Kusterer), Judo (Sappho Coban), Kanu (Sarah Brüßler, Saeid Fazloula, Katinka Hofmann, Sophie Koch, Greta Köszeghy, Carola Schmidt), Leichtathletik (Julian Howard, Christoph Kessler, Pascal Kleyer, Jana Reinert), die Schwimmerin Gulia Goerigk und Lisa Kälblein (Softball)

Einstimmig stimmte der Sportausschuss ebenfalls dem Konzept "Soziales Miteinander durch Sport –Vielfalt bewegt Karlsruhe" zu. In der Nachfolge der Programme "Sport auf der Straße" und "Integration mit Sport" ist dabei der Fokus auf die gleichberechtigte Teilhabe am Sport aller Karlsruher Einwohnerinnen und Einwohner, und dabei besonders von Menschen mit Migrationsgeschichte, gerichtet.

Ebenso einstimmig begrüßte der Sportausschuss die Einführung eines Bewegungspasses für Kitas, mit dem die frühkindliche Motorik von Kindern zwischen zwei und sieben Jahren gefördert werden soll. Beim Sammeln von bunten Stickern für absolvierte Übungen werden Kinder im Rahmen der Inklusion und weniger motorisch begabte Kinder mit einbezogen.