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Karlsruhe: Presseportal

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13. Dezember 2011

Stadt bezieht viele Produkte aus fairem Handel

Umfrage unter Dienststellen und Gesellschaften

Die Stadt Karlsruhe, ihre Dienststellen und ihr nahe stehende Gesellschaften beziehen ihre notwendigen Materialien zunehmend aus regionaler Produktion oder fairem Handel. Dies hat kürzlich eine Fragebogenaktion des Amtes Umwelt- und Arbeitsschutz (UA) unter den städtischen Einrichtungen ergeben. Die Dienststelle hat die Studie am Freitag, 9. Dezember, dem Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (AUG) vorgestellt, der diese unter Vorsitz von Bürgermeister Klaus Stapf zustimmend zur Kenntnis genommen hat.

In den Antworten haben die städtischen Institutionen insgesamt 81 Produkte und Dienstleistungen angegeben, die sie fair oder regional beziehen. Im Durchschnitt haben sie drei Produkte genannt. Die am häufigsten angegebene Produktengruppe ist die der Dienst- und Schutzbekleidungen sowie der Schutzausrüstungen. So bezieht etwa die Branddirektion ihre Kleidung und Ausrüstungsgegenstände auf diese Weise. Häufig genannt sind auch Kaffee und ähnliches, Möbel  und Schnittblumen. Aber auch Speisen beziehen viele Dienststellen regional oder fair.

Zur Kenntnis genommen hat der Auschuss auch, dass Elektrokleingeräte aus rechtlichen Gründen nicht über die Wertstofftonne entsorgt werden dürfen, sondern zu den Sammelstellen auf den Wertstoffhöfen gebracht werden sollen. Fehleinwürfe in der Wertstofftonne werden aber weiterhin aussortiert und verwertet.