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Karlsruhe: Presseportal

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20. November 2014

Strom für den Eigenbedarf

Vorbereitungen für die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Giraffenhauses

Vorbereitungen für die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Giraffenhauses

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Im Zoo Karlsruhe wird die zweite Photovoltaikanlage installiert

Seit Juli produziert der Zoo rund fünf Prozent seines Strombedarfs selbst. Demnächst wird dieser Anteil auf neun Prozent steigern, denn zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wirtschaftsgebäudes kommen weitere Module auf dem Giraffenhaus hinzu. Anfang der Woche wurde mit den Vorbereitungen zur Installation der Anlage mit einer Nennleistung von rund 25 Kilowattpeak begonnen, am heutigen Donnerstag werden nun die ersten Elemente aufs Dach hochgezogen. Und auch wenn die Zoobeschäftigten in ihren Sozialräumen  - etwa in den Duschen - Warmwasser verbrauchen, muss sich das ökologische Gewissen keine Sorgen machen. Denn nach der ebenfalls im Sommer installierten rund 20 Quadratmeter großen Solarthermieanlage auf dem Wirtschaftsgebäude wurden letzte Woche auf dem Personaltrakt gegenüber des Giraffenhauses weitere 20 Quadratmeter installiert.

Die Nutzung erneuerbarer Energien geht auf ein Energiekonzept zurück, welches der Zoo zusammen mit der Energie- und Klimaschutzagentur KEK erarbeitet hat. Neben größeren Investitionen sieht das Maßnahmenpaket, mit dem der Zoo mit fachlicher Unterstützung der KEK bis spätestens 2025 die Klimaneutralität erreichen will, auch kleinere Maßnahmen vor. Hierzu zählt etwa der konsequente Einsatz von LED-Technik. 350 000 Euro stehen für die Umsetzung des Energiekonzepts aus dem städtischen Klimaschutzfond zur Verfügung.

Rund 250 000 Euro hat der Zoo bis zum Projektstart „grüner Zoo“ jährlich für Energiekosten aufgewendet. Die Umrüstung lässt diese Kosten mehr und mehr sinken. Die Anschaffungskosten von gut 115 000 Euro für die beiden Photovoltaikanlage dürften sich in zehn bis maximal 13 Jahre amortisiert haben. Die Solarthermieanlagen mit rund 27 000 Euro rechnen sich bereits nach acht Jahren.