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Karlsruhe: Presseportal

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6. Februar 2012

Umstellung der Touren für Wertstoffe in vollem Gang

 

Anpassung beim Restmüll beginnt am 27. Februar

Seit Anfang dieses Jahres passt das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) seine Abholtouren für Wertstoffe, Bio- und Restmüll an. Bei der Umstellung beim Biomüll, der jede Woche abgeholt wird, gab es keine nennenswerten Abhol-Lücken.

Anders war und ist dies bei den Touren für Wertstoffe. Gerade zu Beginn der Umstellungsphase (Mitte bis Ende Januar) war in einigen Straßenzügen der übliche Zwei-Wochen-Rhythmus deutlich überschritten worden, was bei manchen Bürgerinnen und Bürgern zu Nachfragen führte. Noch befindet sich das Amt für Abfallwirtschaft hier in der Testphase, weshalb noch nicht alles ganz reibungslos läuft. Das Amt bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, wenn derzeit noch nicht alles im neuen Takt ist. Sicher ist aber, dass auf jeden Fall alle Tonnen geleert werden.

Das AfA leert in der Woche insgesamt rund 80 000 Tonnen mit Restmüll, Wertstoffen sowie Bioabfällen. Ziel der neuen Tourenplanung ist es, die Gebühren in Karlsruhe künftig möglichst stabil zu halten. Anlass, sich die Routen der Einsammelfahrzeuge vorzunehmen, sind in erster Linie betriebliche Veränderungen, um die Effizienz der Abfallsammlung zu steigern und die Touren wieder gleichmäßiger und damit gerechter für die Mitarbeiter zu gestalten. Ein weiterer Grund sind auch erweiterte Kapazitäten neuer Müllfahrzeuge. Auch neue Gebiete mussten integriert werden, so die Neubaugebiete Kirchfeld-Nord und Knielingen 2.0 sowie die neuen Quartiere der Südstadt zwischen Ludwig-Erhard-Allee und vorhandener Bebauung.

Ende Februar werden zum Abschluss der Umstellung die neuen Abholzeiten für die Restmülltonne erprobt. Da die Restmülltonnen ebenso wie die Wertstofftonnen nur alle 14 Tage geleert werden, werden bis zu vier Tourendurchgängen benötigt, also längstens acht Wochen, bis die Fahrten optimiert sind. Erschwernisse bei den neuen Verfahren sind derzeit außerdem Baustellen, die manche Routen kurzfristig verändern. Auch das seit kurzem kalte Winterwetter, bei dem Tonnen einfrieren oder nicht so gut bewegt werden können, sorgt für zusätzlichen Zeitaufwand. Das AfA ist bemüht, auch unter Einsatz von Überstunden, möglichst schnell wieder zu einem gesicherten und regelmäßigen Abholrhythmus zu kommen. Um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, werden die Haushalte mit Handzetteln an den Tonnen informiert.