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Karlsruhe: Presseportal

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10. April 2019

900 Tonpinguine im Zoo Karlsruhe eingezogen

Jedes Kunstwerk wurde ganz individuell gestaltet.

Jedes Kunstwerk wurde ganz individuell gestaltet.

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Die Tonpinguine sind im Gehege direkt neben den lebendigen Humboldt-Pinguinen zu sehen.

Die Tonpinguine sind im Gehege direkt neben den lebendigen Humboldt-Pinguinen zu sehen.

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Schüler der Zehnten Klasse, Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und die beteiligten Kunstlehrer zwischen den Tonpinguinen.

Schüler der Zehnten Klasse, Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und die beteiligten Kunstlehrer zwischen den Tonpinguinen.

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Bis zum 1. Mai sind die Kunstwerke im Zoo zu sehen.

Bis zum 1. Mai sind die Kunstwerke im Zoo zu sehen.

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Schüler des Humboldt-Gymnasiums mit individuellen Kunstwerken

Rund 900 Pinguine sind derzeit neu im Zoo Karlsruhe zu sehen. "Wir haben nicht unsere Gruppen aufgestockt, sondern sind eine tolle Kooperation mit dem Humboldt-Gymnasium Karlsruhe eingegangen", erzählt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Die gesamte Schülerschaft hat sich an dieser einmaligen Aktion unter Leitung der Kunstlehrerin Gertraude Epple beteiligt und zum Jubiläum der Schule, die es seit 50 Jahren gibt, Humboldt-Pinguine aus Ton erschaffen.

"Die Kunstwerke stehen für die Individualität jedes einzelnen, der mit seinen Fähigkeiten die Schulgemeinschaft bereichert", zeigt sich auch Schulleiter Ulrich Hecking begeistert. "Gleichzeitig können wir damit auch auf die Bedrohung der Tiere in der Natur hinweisen", ergänzt der Zoodirektor. Die kleinen Kunstwerke sollen als Pinguinkolonie auch am Weltpinguintag am 25. April im Karlsruher Zoo die Aufmerksamkeit der Zoogäste auf sich ziehen. An diesem Termin gibt es im Zoo immer wieder Sonderaktionen, um den Schutz dieser bedrohten Art in den Vordergrund zu stellen. Diesmal wird auch das Humboldt-Gymnasium mit einem Stand vertreten sein.

Kunstprojekt und Zeichen setzen

Neben Epple haben auch die Kunstlehrer Sebastian Drost, Simone Wurm und Sylvia Burlafinger über Monate die Schüler angeleitet, die Pinguine aus Ton zu erschaffen. Heute (10. April) wurden sie unter Mithilfe einer zehnten Klasse im Ausweichgehege der Eisbären direkt neben den lebendigen Humboldt-Pinguinen aufgestellt. Bis zum 1. Mai sind die Tonfiguren dort zu sehen. "Wir wollten einerseits ein Kunstprojekt verwirklichen, das es so in Karlsruhe noch nicht gab, andererseits auf die nach den Namensgebern unserer Schule benannten Humboldt-Pinguine aufmerksam machen, deren Populationen durch die vom Menschen verursachten Umwelteinflüsse kontinuierlich abnehmen", erläutert Epple: "Wir alle möchten an unserem Jubiläum ein sichtbares und kreatives Zeichen unserer Schulgemeinschaft setzen."

Die Kosten der Aktion wurden zum Teil von der Volksbank Karlsruhe übernommen, der Rest wurde über Crowdfunding eingenommen. Das Humboldt-Gymnasium hat seit vielen Jahren eine enge Bindung zum Zoo, so übernehmen die Fünften Klassen auch immer eine Tierpatenschaft bei den Humboldt-Pinguinen. "Es ist deswegen umso schöner, dass wir jetzt diese gemeinsame Aktion realisiern, die es in dieser Art noch bei keinem anderen Zoo gegeben hat", betont Reinschmidt.