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Karlsruhe: Presseportal

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31. Januar 2011

Frankreich baut Nord-Süd-Verbindung Rhein-Rhône weiter TGV-gerecht aus

Oberbürgermeister Heinz Fenrich fordert Investitionen für einen adäquaten Ausbau auf der deutschen Seite

In Anwesenheit des französischen Premierministers Francois Fillon wurde heute (31. Januar) in Côte d'Or die letzte Schiene des 140 Kilometer langen Teilstücks der TGV-Strecke Rhein-Rhône zwischen Dijon und Mulhouse verschweißt. Mit der Inbetriebnahme der Strecke im Dezember 2011 wird die Reisezeit von Strasbourg nach Lyon auf 3 Stunden 40 Minuten verkürzt. Roland Ries, Straßburger Oberbürgermeister und Präsident der Association TGV Est-Européen, nutzte die Gelegenheit, sich für den weiteren Ausbau der Nord-Süd-Verbindung südlich von Mulhouse einzusetzen und erinnerte an die von Präsident Sarkozy gemachten Zusagen für den französischen Teil.

"Der TGV Rhin-Rhône ist ein Projekt von europäischer Dimension, das die Anbindung der Zentren Baden-Württembergs mit dem Rhône-Tal und dem Mittelmeer wesentlich verbessert," begrüßte Karlsruhes OB Heinz Fenrich auch in seiner Funktion als Vorsitzender der transnationalen Initiative "Magistrale für Europa" den weiteren Ausbau des französischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Nachdem der TGV Rhin-Rhône ebenso wie der TGV Est grenzüberschreitend verkehren wird, mahnt Fenrich erneut Investitionen auf deutscher Seite an. Besonders wichtig für den TGV Rhin-Rhône seien der Ausbau des Abschnitts zwischen Kehl und Appenweier sowie der Bau des Rastatter Tunnels. "Deutschland muss beim Schienenausbau endlich mit der gleichen Ernsthaftigkeit planen, finanzieren und realisieren wie die Nachbarstaaten", fordert Fenrich weiter.