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Karlsruhe: Presseportal

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22. März 2013

Investitionen in die Kombilösung kommen allen zugute

OB Mentrup nimmt zu Forderungen des VCD Stellung

"Die Investitionen in die Kombilösung kommen allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute, und in der Bauzeit bringen sie für alle unvermeidliche Unannehmlichkeiten mit sich. Die Forderung nach Entschädigung für eine Gruppe verkennt diese Tatsache und verliert den künftigen Nutzen aus dem Auge".  Mit deutlichen Worten reagiert Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf Forderungen, die der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in einem öffentlichen Schreiben an das Stadtoberhaupt gerichtet hatte. Mentrup, der selbst VCD-Mitglied ist, erklärt: "Nach der gleichen Logik könnten von der Stadt auch Benzingutscheine für längere Umleitungsstrecken oder Sohlengeld für weitere Fußwege gefordert werden". Das Stadtoberhaupt erinnert zudem daran, dass für die Tarifpolitik der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zuständig ist. "Die Karlsruher Verkehrsbetriebe sind darin ein Partner unter vielen und an die Beschlüsse gebunden".

Die Kombilösung werde die Attraktivität der Karlsruher City nachhaltig steigern, die Kaiserstraße in eine echte Fußgängerzone verwandeln und die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur, besonders aber des ÖPNV, in der Zukunft weiter ausbauen, ruft OB Mentrup in Erinnerung. Die Kombilösung verspreche allen in der Stadt Vorteile. "Bis dahin ist es mein zentrales Anliegen, die Dauer der Beeinträchtigungen abzukürzen, die Verlässlichkeit der Fahrpläne zu erhöhen und andere Baustellen zeitlich so einzuplanen, dass sich die Belastungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf ein erträgliches Maß reduzieren". Transparenz sei daneben eine wichtige Grundlage, um Verständnis für und Vertrauen in die notwendigen Entscheidungen zu wecken. "Bei diesem Anliegen ist der Verkehrsclubs Deutschland (VCD) für mich ein natürlicher Partner und - ich hoffe - auch Verbündeter".