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Karlsruhe: Presseportal

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29. Juli 2020

Öffentliche Erschließung rund um IKEA Karlsruhe weitgehend fertiggestellt

Die Verkehrsführung steht: Im Zuge der Ansiedlung des IKEA-Möbelhauses an der Durlacher Allee wurde die öffentliche Erschließung angepasst.

Die Verkehrsführung steht: Im Zuge der Ansiedlung des IKEA-Möbelhauses an der Durlacher Allee wurde die öffentliche Erschließung angepasst.

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Neue Verkehrsbeziehungen können sich nun bis zur Eröffnung am 24. September einspielen

Karlsruhe ist bereit: Die öffentliche Erschließung rund um IKEA an der Durlacher Allee ist weitgehend fertiggestellt. Nur noch wenige Erdarbeiten südlich der Durlacher Allee im Böschungsbereich und im Zufahrtsbereich zu den dortigen Grundstücken müssen durchgeführt werden. Größere Verkehrsbehinderungen gehen von diesen Arbeiten nicht mehr aus. IKEA möchte am Donnerstag, 24. September, sein 54. Einrichtungshaus in Deutschland für Besucher und Kunden öffnen.

"Die Fertigstellung der Verkehrsinfrastruktur schon vor der Eröffnung des neuen Einrichtungshauses können wir nun für die Generalprobe nutzen", freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, wohl wissend, dass es immer ein paar Tage dauert, bis sich neue Abläufe bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eingespielt haben.

Rund um den Standort des neuen Einrichtungshauses hatte IKEA in enger Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe die Verkehrsbeziehungen für die mit Auto, Rad oder Tram kommenden Besucherinnen und Besuchern ertüchtigt. Die Verkehrsknoten wurden an die künftigen Bedarfe angepasst, die Durlacher Allee und die Straße "Am Großmarkt" wurden vollständig umgebaut und in diesem Zuge auch weitgehend von Grund auf erneuert. Bei diesem Standort mit der Straßenbahn-Haltestelle vor der Tür "haben wir insbesondere auf eine gute Wegeführung der ÖPNV-Fahrgäste zu IKEA sowie auf eine gute Erreichbarkeit des Möbelhauses für den Radverkehr geachtet", hob Mentrup hervor. "Die Freude ist sehr groß bei uns, dass wir nun nach intensiven Planungen unser stadtnahes Einrichtungshaus in Karlsruhe eröffnen können", so Johannes Ferber, Real Estate Manager IKEA Deutschland. "Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit stets vor Schnelligkeit. Unsere Eröffnung folgt einem umfassenden Sicherheits- und Hygienekonzept."

Erschließungsarbeiten seit 2018

Seit 2018 fanden auf den Verkehrsflächen rund um IKEA abschnittsweise Straßenaus- und -umbauten statt. So wurde die Durlacher Allee um einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Durlach erweitert, um diesen wichtigen Knotenpunkt im Stadtgebiet deutlich leistungsfähiger zu machen und der neuen Verkehrsbelastung durch das Einrichtungshaus Rechnung zu tragen. Um Raum für die Verbreiterung zu schaffen und um gleichzeitig das Kulturdenkmal Landgraben zu schützen, wurde im südlichen Böschungsbereich eine Bohrpfahlwand neuhergestellt. Auf dieser Bohrpfahlwand konnte ein konstruktiver Überbau hergestellt werden, auf dem nun ein neuer Geh- und Radweg in Richtung Durlach führt. Neu angelegt wurden auch die Seitenräume mit Grünflächen sowie Geh- und Radwege im Bereich des Einrichtungshauses. Gleiches gilt für die Fußgängerquerung über die Durlacher Allee mit der zugehörigen Ampelanlage.

Das neue Einrichtungshaus von IKEA ist im Sinne eines nachhaltigen Verkehrskonzepts perfekt an den öffentlichen Personennahverkehr der Stadt angebunden. Besucher erreichen die neue Filiale komfortabel mit den Tram- und Stadtbahnlinien 1, 2, S4, S5 und S51. In den vergangenen Monaten haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe zudem die Haltestelle Weinweg barrierefrei ausgebaut. So können auch Fahrgäste mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen dort seit Anfang Juni niveaugleich ein- und aussteigen. Für sehbehinderte Menschen wurde ein taktiles Leitsystem installiert.

Im Weinweg wurde ergänzend dazu eine neue Bike&Ride-Anlage gebaut, die gleichermaßen von den Fahrgästen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe, wie auch von den Kunden des neuen Einrichtungshauses genutzt werden kann.

Die Arbeiten zur öffentlichen Erschließung des neuen Standortes sind nun weitgehend abgeschlossen. Die am Bau beteiligten Stellen bedanken sich ausdrücklich für die Mithilfe und Geduld der Bevölkerung und der betroffenen Anlieger.