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Karlsruhe: Presseportal

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25. Januar 2011

Platz vier hinter München, Stuttgart und Frankfurt

 

Gutes Abschneiden der Stadt Karlsruhe und der Cityregion im Städtetest der Wirtschaftswoche

Einhundert kreisfreie Städte in Deutschland hat die Zeitschrift Wirtschaftswoche unter die Lupe genommen. In dem im Dezember veröffentlichten Städtetest wurden Städte mit mehr als 43 000 Einwohnerinnen und Einwohnern anhand von 92 Einzelindikatoren untersucht. Auf den ersten drei Plätzen landeten Erlangen, Ingolstadt und Ulm. Karlsruhe belegt den 21. Platz und liegt damit vor den baden-württembergischen Städten Heidelberg, Stuttgart, Freiburg, Mannheim und Pforzheim. Besonders positiv wird von den Expertinnen und Experten die Lage am Arbeitsmarkt beurteilt: Karlsruhe weist nicht nur eine allgemein relativ niedrige Arbeitslosenquote auf, sondern kann auch einen vergleichsweise niedrigen Anteil älterer Arbeitsloser sowie eine geringe Jugendarbeitslosigkeit für sich verbuchen. Hinzu kommen eine hohe Ausbildungsplatzdichte, im Durchschnitt kommen 103,7 Ausbildungsplätze auf 100 nachfragende Personen, sowie ein geringer Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss. Eine Umfrage unter Unternehmen ergab eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit der Standortentscheidung und den Erwartungen zur Standortentwicklung. Darüber hinaus verweist die Wirtschaftswoche auf die in den letzten Jahren positive Einwohnerentwicklung von Karlsruhe. Verbesserungspotenziale werden bei der Betrachtung der Entwicklungsdynamik in den Jahren 2004 bis 2008 gesehen. Insbesondere die Entwicklung des Bruttoinlandprodukts und der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den wissensintensiven Dienstleistungen zeigten im Betrachtungszeitraum relativ geringe Zuwächse.

In einem Sonderranking wurden die 20 einwohnerstärksten "Cityregionen" anhand der Indikatoren verfügbares Einkommen, Einkommenssteuerkraft, Arbeitslosenquote sowie Arbeitsplatzversorgung miteinander verglichen. Hier erreichte die Cityregion Karlsruhe, bestehend aus Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe, Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Landau, Landkreis Germersheim und Landkreis Südliche Weinstraße, nach den Metropolen München, Stuttgart und Frankfurt mit Rang 4 einen Spitzenplatz. Michael Barke, Studienleiter der IW Consult, die den Städtevergleich im Auftrag der Wirtschaftswoche durchführte, weist auf der Internetseite der Zeitschrift auf die besondere Rolle der Stadt Karlsruhe als Wissenschaftsstandort innerhalb der Cityregion hin. "Aufgrund des besonderen Gewichts technologieorientierter Dienstleistungen" geht Barke "auch mittelfristig von einer stabilen Entwicklung aus".