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Karlsruhe: Presseportal

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9. Juni 2020

Stadt stellt Hotlines und Mailfach vorläufig ein

 

Angebot wird der sich beruhigenden Corona-Lage angepasst

Mit dem kontrollierten Beruhigen und Normalisieren der Lage geht auch eine teilweise Anpassung der Informations- und Beratungsleistungen einher: Die zentrale telefonische Anlaufstelle von Stadt und Kreis für Fragen zu Corona und seinen Auswirkungen unter 0721/133-3333 wird zum Montag, 15. Juni, vorläufig eingestellt. Zuletzt war sie deutlich weniger nachgefragt und dann noch ausschließlich mit sieben Tage die Woche rund um die Uhr nutzbarem Sprachdialogsystem betrieben worden. Gleichen Tags schließt das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) auch das E-Mail-Postfach 3333@karlsruhe.de. Wer noch Anfragen zu Corona hat, kann diese künftig an die bereits bestehende Adresse buergerdienste@oa.karlsruhe.de senden.

Die ebenfalls eigens zur Corona-Krise unter Telefon 0721/133-1313 eingerichtete psychosoziale Hotline von Stadt und Kreis stellt mit sofortiger Wirkung ihren Betrieb ein, da kaum noch Bedarf bestand. Die Beratung richtete sich mit Fachkräften an Menschen, die mit den seelischen Belastungen durch die Pandemie und ihre Auswirkungen alleine nicht zurechtkamen. Dazu zählt beispielsweise die für die meisten nun mehr und mehr wieder aufgehobene Isolation.

Sollte sich die Großlage ändern und eine wieder stärkere Nachfrage zu erwarten sein, wäre ein schon vorbereiteter schneller Neustart der Hotlines jederzeit möglich. Bis dahin ist unter anderem für intensivere Beratung die Corona-Psycho-Hotline des Landes eine mögliche Alternative: täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800/3773776 erreichbar, betreut von Fachkräften und getragen von mehreren Akteuren wie dem Landessozialministerium. Aktuelle gesicherte Informationen liefert weiterhin das Portal karlsruhe.de/corona.