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Karlsruhe: Presseportal

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20. Juni 2011

Städtische Blumenwiesen werden gemäht

Zweimalige Mahd im Jahr / Nährstoffverknappung hilft blühenden Wildkräutern

Die Stadtgärtner haben jetzt angefangen, die städtischen Blumenwiesen zu mähen. Sie wollen mit ihren Arbeiten bis Mitte Juli fertig sein, um einmal reich blühenden Wildkräutern die Chance zu geben, sich in der zweiten Jahreshälfte zu entwickeln. Diese Wiesen, rund ein Viertel der zu pflegenden Rasenflächen, werden lediglich ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Das Mähgut wird hier abgeräumt, um eine Nährstoffanreicherung zu verhindern. Diese Nährstoffverknappung ist eine wichtige Voraussetzung für das Blühen zahlreicher Kräuter, wie etwa dem blauviolett blühenden Wiesensalbei oder der wertvollen Futterpflanze Witwenblume. Zahlreiche weitere Wildkräuter mit ihren Blüten und dem darin befindlichen Nektar sind Futterpflanzen für Hummeln, Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer. Auf den anderen, öfter gemähten Rasenflächen, bleibt das Mähgut liegen.

Wichtige Flächen, auf denen die Gärtner in den nächsten Wochen mähen, sind unter anderem die Günther-Klotz-Anlage sowie Teilbereiche des Albgrüns und des Ostaueparks. Bei ihren Arbeiten achten die Grün-Fachleute darauf, stets noch einen Randstreifen oder Teilflächen stehen zu lassen, um dort lebenden Insekten noch ausreichend Lebensraum und Nahrung anzubieten.