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Karlsruhe: Presseportal

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25. Juli 2017

Indien im Fokus

Indien im Fokus

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Kongress für den Mittelstand ausgerichtet

Für mittelständische Unternehmen, die Interesse am indischen Markt haben, gab es vor kurzem in den Räumen der IHK Karlsruhe den „Make in India Mittelstand Congress“.

Karlsruhe bietet hier das ideale Umfeld, denn in der TechnologieRegion sind die Verbindungen nach Indien bestens. Dafür sorgen sowohl das aktive Indien-Netzwerk „India Board“ als auch die vielen ortsansässigen Firmen, die bereits Kooperationen nach Indien haben oder auf dem Sprung dahin sind. Für Karlsruhe sei es richtig gewesen, so Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, sich im Rahmen der städtischen Internationalisierungsstrategie auf Indien zu konzentrieren.

Gute Vernetzung

Ob Austausch, Kooperationen oder Projekte: Schon etliche Partner aus dem „India Board“ haben von dieser guten Vernetzung profitieren können – die Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Pune stehe zudem auf einem breiten Fundament. Das „India Board“ setze hier richtige Zeichen, betonte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg. Rund 800 Firmen aus dem Land unterhielten aktuell Beziehungen mit Indien, Tendenz steigend – auch wenn es für Geschäfte mit Indien schon mal einen längeren Atem brauche. Aus Pune zugeschaltet war mittels einer Videobotschaft Kunal Kumar, Chief Commissioner der Stadt, der die „good interaction with Karlsruhe“ betonte: „Wir möchten diese Beziehungen noch weiter vertiefen.“

Maßgeschneidertes Angebot

Es gehe beim „Make in India Mittelstand Kongress“ besonders um den Praxisbezug, so Organisator Günter Wiskot, Leiter des „German-Indian Round Table“ in Karlsruhe. Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, ergänzt: „Chancen aufzuzeigen und das aufstrebende, aber auch unbekannte Indien greifbarer zu machen, war unser Ziel. Die positive Resonanz zeigt, dass wir mit konkreten Geschäftsmodellen in den Bereichen Energie, Mobilität und Smart Cities ein maßgeschneidertes Angebot für mittelständische Unternehmen zusammen stellen konnten.“ Für Best Practice-Beispiele sorgten mittelständische Firmen wie „Frenell“ aus Karlsruhe, „Logicline“ aus Sindelfingen oder „PTV“ aus Karlsruhe. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf Erfahrungen bei der Gewinnung öffentlicher Aufträge in Indien sowie die Nutzung der indischen IT-Ressourcen gelegt.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von einem breiten Netzwerk aus Karlsruhe und der Region: mit den Partnern India Board Karlsruhe, Wirtschaftsförderung Karlsruhe, German-Indian Round Table, CyberForum, IHK Karlsruhe sowie der BLAFOC Black Forest Consulting GmbH.

Die Wirtschaftsförderung koordiniert seit 2014 das India Board Karlsruhe mit rund 40 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Kennzeichen dieses Netzwerks sind aktive Mitgliedsunternehmen mit dem Zielmarkt Indien, die Interesse an nachhaltigen Geschäftsverbindungen haben.