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Karlsruhe: Presseportal

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13. Dezember 2019

Karlsruhe erreicht Spitzenplatz bei Zukunftsranking

 

WirtschaftsWoche sieht Fächerstadt gut für die Zukunft gerüstet

Auch in diesem Jahr haben Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult alle kreisfreien Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern einem umfassenden Vergleich unterzogen. Getestet wurden die Städte in drei Rankings, die jeweils unterschiedliche Bereiche und Zeiträume abdecken: Das Zukunftsranking bewertet die Zukunftsfähigkeit der Städte durch Indikatoren zu den Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung. Die Bereiche Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität werden im Niveau- und im Dynamikranking abgebildet. Während das Niveauranking die Ist-Werte einzelner Kennziffern und damit die aktuelle Situation abbildet, zeigt das Dynamikranking die Veränderungsraten der letzten fünf Jahre.  

Hohes Potenzial für digitale und vernetzte Wirtschaft

Wie bereits in den vergangen Jahren landet Karlsruhe im Zukunftsranking mit Rang acht unter den TOP 10 Städten Deutschlands und gehört damit zu den Städten, die das beste Potenzial für den Aufbruch in die digitale und vernetzte Wirtschaft haben. Die Fächerstadt ist vor allem wegen ihres hohen Anteils an Hochschulabsolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gut für die Zukunft gerüstet. Ebenfalls einen positiven Effekt sehen die Expertinnen und Experten durch den hohen Anteil der Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Diese ist in der Fächerstadt vor allem durch Informations- und Kommunikationsdienstleistungen stark ausgeprägt.

Stadt mit hoher Lebensqualität

Auch beim Niveauranking kann sich Karlsruhe mit einem zwölften Platz sehen lassen. Die gute Platzierung Karlsruhes spiegelt sich in allen vier betrachteten Teilbereichen wider. So zeigt der Indikatorenvergleich im Bereich Arbeitsmarkt, dass die Arbeitslosenzahlen in Karlsruhe vergleichsweise niedrig sind. Im Bereich Wirtschaft führt insbesondere der hohe Anteil an Beschäftigten in wissensintensiven Dienstleistungen – also Dienstleistungen bei deren Erstellung ein hohes Maß an Fachwissen erforderlich ist – zu einer guten Platzierung.

Als deutlichen Hinweis für die gute Lebensqualität in Karlsruhe wertet das Ranking das relativ hohe Wanderungssaldo Karlsruhes: Insgesamt übersteigt die Anzahl der jungen Menschen, die binnen Jahresfrist nach Karlsruhe gezogen sind, deutlich die Anzahl der Wegzüge in derselben Altersklasse. Zweischneidig ist das gute Abschneiden Karlsruhes im Bereich Immobilienmarkt zu werten: Karlsruhe erreicht Spitzenplatzierungen bei der Anzahl der Gesuche pro Eigentums- und Mietwohnung bei Immobilienscout24. Im Rahmen des Rankings wird dies als Zeichen einer prosperierenden Stadt interpretiert. Zugleich sind die Platzierungen ein Hinweis für Knappheiten und hohe Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt.

Im Dynamikranking, das Indizien für Aufhol- und Annäherungsprozesse darstellt, erreicht Karlsruhe Rang 23 (2016: Rang 31). Besonders positiv fällt hier die wirtschaftliche Entwicklung der Fächerstadt ins Gewicht: Bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen liegt Karlsruhe bundesweit auf dem fünften Platz.