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Karlsruhe: Presseportal

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31. Juli 2017

Positives Signal an das Handwerk

Wirtschaftsgespräch mit dem Handwerk 2017

Wirtschaftsgespräch mit dem Handwerk 2017

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Wirtschaftsgespräch von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz in der Lernfabrik 4.0

„Wie wichtig das Handwerk ist, würde vielen erst bewusst, wenn es nicht mehr da wäre“, machte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz kürzlich in der Lernfabrik 4.0 in der Carl-Benz- und Heinrich-Hertz-Schule beim alljährlich stattfindenden Wirtschaftsgespräch mit dem Handwerk deutlich. Der Einladung der Wirtschaftsbürgermeisterin waren wieder zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer Karlsruhe, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe und der Handwerksinnungen gefolgt.

„Mit unserem neuen Aktionsprogramm Handwerk wollen wir ein Signal an die Unternehmen geben, dass die Stadt das Handwerk dabei unterstützt, sich noch zukunftsfähiger aufzustellen“, informierte die Wirtschaftsbürgermeisterin. Daher zählen zum Aktionsprogramm Handwerk neben der Ausstattung der beruflichen Schulen mit Einrichtungen wie der Lernfabrik 4.0 auch die neu installierten Transfermanager von Stadt und Handwerkskammer. Diese stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und initiieren regelmäßig den Austausch zwischen Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Unternehmen etwa zu den Themen Digitalisierung und neue Produktionstechnologien.

Damit unterstützen sie auch den Austausch und die Vernetzung der Partner untereinander. Darüber hinaus, so die Wirtschaftsbürgermeisterin weiter, solle weiterer Raum für die Entwicklung zur Verfügung gestellt werden. Dies gelte zum einen für Gewerbeflächen, zum anderen solle auch der Handwerkerhof im Rheinhafen als wichtiger Startpunkt für Gründerinnen und Gründer im Handwerksbereich weiterentwickelt werden.

Und nicht zuletzt könne das Handwerk von einer stärkeren Einbindung in die TechnologieRegion Karlsruhe profitieren, war Luczak-Schwarz überzeugt. Hier geht es insbesondere um die Themen Nachwuchs- und Fachkräfte sowie den Ausbau der Gewerbeschulen. Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft ist zudem eine Roadshow zur Information über das Handwerk an Karlsruher Schulen geplant.

„Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um gemeinsam an den richtigen Themen zu arbeiten“, maß Michael Kaiser, der Direktor der Wirtschaftsförderung, der Zusammenarbeit von Stadt, Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft dabei große Bedeutung bei.

Von den Vertretern des Handwerks wurde dazu eine ganze Reihe von Themen genannt, die in Angriff genommen werden sollten. „Mobilität in der Stadt“ stand dabei an erster Stelle. Frank Zöller, Chef der Kreishandwerkerschaft, schlug unter anderem vor, die Handwerkerschaft mehr in die Verkehrsplanungen einzubeziehen, damit sich die Unternehmen etwa hinsichtlich der Anfahrtswege vorbereiten können. „Wir nehmen das mit“, so Bürgermeisterin Luczak-Schwarz.