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Karlsruhe: Presseportal

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25. März 2013

Technologiepark wächst dynamisch

 

Dieses Jahr drei Neubauprojekte /4000 neue Arbeitsplätze durch Cyberforum

Der Technologiepark Karlsruhe (TPK) ist eine Topp-Adresse für innovative Unternehmen. Im Oktober 2012 eröffnete CAS seinen Erweiterungsbau, 2013 gehen drei weitere Neubauprojekte am Start. Grund genug für den gemeinderätlichen Wirtschaftsförderungsausschuss, sich von der neuen Dynamik ein Bild zu machen und die jüngste Sitzung am vergangenen Freitag unter Leitung von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen im TPK zu veranstalten.

Derzeit arbeiten im Technologiepark rund 3.500 Menschen in über 60 Firmen. Das Parkmanagement bietet zahlreiche Dienstleistungen und fördert die Kommunikation zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Behörden. Aus diesem fruchtbaren Austausch sind bereits eine ganze Reihe erfolgreicher Kooperationen entstanden.

Vor Ort informierte sich der Ausschuss jetzt über die anstehenden Großbaumaßnahmen. So gab das Gremium sein Plazet für den Verkauf eines cirka 7.700 Quadratmeter großen Grundstücks an ein Karlsruher Software- und Forschungsunternehmen. Es beschäftigt derzeit 100 Mitarbeitende und möchte seine Belegschaft zunächst um weitere 50 Personen aufstocken. Langfristig werden 200 Firmenangehörige avisiert. Beziehen will das Unternehmen seinen Neubau im September 2014 - geplant hat es auch einen Kindergarten für Betriebsangehörige und zur öffentlichen Nutzung. Die Firma bewertete den Technologiepark für sich als den idealen Standort, weil das Grundstück bereits vorbereitet wurde und sofort bebaut werden kann.

Die kurzfristige Verfügbarkeit von baureifem Gewerbegrundstücken ist derzeit für expandierende Unternehmen wichtig: Projekte können so ohne Wartezeiten schnell realisiert werden. Der Technologiepark kann diese Anforderungen erfüllen, auch weil im vergangen Jahr entsprechende Pflegemaßnahmen auf den Flächen initiiert und durchgeführt wurden.

Wegen der großen Nachfrage errichtet die Technologiepark GmbH gegenwärtig in eigener Regie ein Bürogebäude auf einem gleichfalls 7.700 Quadratmeter großen Areal. Eröffnung soll ebenfalls Ende 2014 gefeiert werden. Mieter und Belegung stehen bereits fest. Außerdem laufen die Planungen für die Realisierung des Projektes Microchip. Hierfür hatte der Gemeinderat bereits im letzten Jahr den Verkauf eines Grundstückes von 7.500 Quadratmetern empfohlen. Baubeginn soll dieses Spätjahr sein.

Der Ausschuss diskutierte außerdem über die Weiterentwicklung der in Kompetenzfelder zusammengefassten Stärken des Wirtschaftsstandortes Karlsruhe. Dazu gehören die Informationstechnologie, Automotiv, Energie und die Kreativwirtschaft. Um den unternehmerischen Erfolg sicherstellen zu können, werden funktionierende Netzwerke immer wichtiger, die den Austausch untereinander fördern und schließlich zur Entwicklung neuer Technologien führen. Als Beispiel kann das CyberForum gelten: Vor 15 Jahren gegründet, ist das CyberForum mittlerweile mit über 1.000 Mitgliedern das größte Hightech-Unternehmer-Netzwerk deutschlandweit. Über 4.000 neue Arbeitsplätze sind in der Region daraus hervorgegangen. 2010 koordinierte es als Teil des Software-Clusters erfolgreich die Bewerbung für die Region Nordbaden beim Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung. Bei der Organisation von Netzwerken und Clustern aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und ergänzenden Akteuren spielt die Wirtschaftsförderung eine wichtige Rolle.