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Karlsruhe: Presseportal

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2. August 2018

Wissenschaftsdienstag: Energiegewinnung der Zukunft

Wissenschaftsdienstag im August

Wissenschaftsdienstag im August

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EFFEKTE auf dem Alten Schlachthof

EFFEKTE auf dem Alten Schlachthof

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"Effekte auf dem Alten Schlachthof" / Themenabend des KIT

Egal ob E-Mobilität, Smart Grid oder die Energiewende – bei vielen Zukunftsthemen spielen die alternative Energiegewinnung und -speicherung eine essentielle Rolle. Daran forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie. Einen Einblick in diese Forschung gibt am 7. August im Perfekt Futur unter anderem Dr. Jens Reiser vom Institut für Angewandte Materialien. Den Fokus legt der Experte für Hochtemperaturwerkstoffe auf Wolfram. Von allen reinen Metallen besitzt es den höchsten Schmelzpunkt und den höchsten Siedepunkt. Deswegen ist Wolfram als gewendelter Draht in Glühlampen zu finden. Auch für Hochtemperaturanwendungen in der Energietechnik wäre das Metall wegen dieser Eigenschaft prädestiniert. Allerdings verhindern bisher andere Faktoren diesen Einsatz. Mit seiner Forschung ist es Dr. Reiser gelungen, diese Hindernisse zu überwinden. Er zeigt den spannenden Weg des Übergangsmetalls vom Lampendraht zum Strukturwerkstoff. An Schokoladentafeln wird er für das Publikum außerdem Kerbschlagbiegeversuche durchführen, mit denen sich in diesem Forschungsbereich üblicherweise die Zähigkeit metallischer Werkstoffe untersuchen lassen.

Einblicke in seine Arbeit im Bereich Umwelt, Energie und Klima gibt Dr. Jörg Meixner vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT. Im Rahmen seines letzten Forschungsprojektes befasste er sich mit der saisonalen Einspeicherung von Überschusswärme im Untergrund. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von geothermischen Speichertechnologien. Wie genau solche geothermischen Speicher den Weg für effizientere Energieversorgung in der Zukunft ebnen könnten, ist das Thema seines Vortrags am Wissenschaftsdienstag im August.

Da die Anzahl der Plätze im Perfekt Futur begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung per E-Mail an wissenschaftsbuero@karlsruhe.de mit Angabe der gewünschten Personenanzahl erforderlich. Personenbezogene Daten sowie die Emailadresse werden nach der Anmeldung wieder gelöscht. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Weitere Informationen zu EFFEKTE und der Anmeldung sowie Impressionen vom Vorjahr gibt es unter www.effekte-karlsruhe.de und auf dem Facebook-Kanal des Wissenschaftsbüros.