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Außerordentliche Gesellschafterversammlung der TechnologieRegion Karlsruhe beschließt Eckpunkte der institutionellen Weiterentwicklung

07.05.2015

Modelle sehen Aufbau eines Regionalmanagements und Schaffung einer hauptamtlichen Geschäftsführung vor

Die institutionelle Weiterentwicklung der TechnologieRegion Karlsruhe gewinnt an Kontur. Auf der außerordentlichen Gesellschafterversammlung unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Mittwoch, 6. Mai, im Karlsruher Rathaus berieten die Gesellschafter mögliche Strukturmodelle und beschlossen, in den weiteren Prozess externe Beratung einzubeziehen. Zentrale Eckpunkte der unterschiedlichen Ansätze sind der Aufbau eines Regionalmanagements mit der Gründung einer eigenen Organisation mit hauptamtlicher Geschäftsführung. Damit verfolgen die Mitglieder konsequent den im Dezember vergangenen Jahres eingeschlagenen Kurs - seinerzeit hatte das Gremium die Empfehlungen aus der Regionalentwicklungsstrategie des RegioWIN-Wettbewerbs des Landes Baden-Württemberg aufgegriffen und den Aufbau eines Regionalmanagements als eigenständigen Prozess etabliert. "Mit den aktuellen Beschlüssen sind wir auf einem erfolgversprechenden Weg, die Arbeit für die TechnologieRegion Karlsruhe auf eine effiziente, solide Basis zu stellen", wertet OB Mentrup als TRK-Vorstandsvorsitzender die Weichenstellung. "Dies schafft auch die Voraussetzungen, dass wir uns im Wettbewerb der Regionen in Europa noch besser behaupten können und sichtbar werden. Ich setze dabei vor allem darauf, dass uns die heimische Wirtschaft mit ihrer Expertise und mit entsprechenden Ressourcen unterstützen wird", so Mentrup, "denn eine attraktive Region sichert auch den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen".

Als unverzichtbare Voraussetzung für den Erfolg der neuen Organisationsstruktur sehen die TRK-Gesellschafter die aktive Mitwirkung und finanzielle Beteiligung der Wirtschaft an. Eine hauptamtliche Geschäftsführung soll künftig die operativen Aufgaben übernehmen. Das Aufgabenspektrum des künftigen Regionalmanagements soll dann von der Fachkräftegewinnung über das Immobilienportal, dem Aufbau einer Willkommenskultur bis hin zur Lobbyarbeit auf internationaler Ebene reichen. 

Um den Prozess zügig voranzubringen und weitere Überlegungen auszuloten, haben die TRK-Gesellschafter beschlossen, externe Beratung und Expertise in den weiteren Prozess einzubeziehen. Mögliche Modelle sollen dann bereits bis zur kommenden ordentlichen Gesellschafterversammlung im Juli vertieft untersucht, weiter ausgearbeitet und im Gremium diskutiert werden. Bis zur endgültigen Realisierung, die für das Jahr 2016 angestrebt wird, ist auch noch die Abstimmung in den Gemeinderäten, Landkreistagen und den anderen Entscheidungsgremien der Gesellschafter notwendig. Die gegenwärtige Struktur der TRK als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) soll auf jeden Fall so lange erhalten werden, bis die Entscheidung über die künftige Organisation der TechnologieRegion Karlsruhe gefallen ist.