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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2013

Anbindung von dm

Neben der Untermühlsiedlung soll die neue dm-Zentrale entstehen. Foto:Fränkle

Neben der Untermühlsiedlung soll die neue dm-Zentrale entstehen. Foto:Fränkle

 

Haltestelle Untermühl wird neu geplant

Der bereits geplante barrierefreie Ausbau der Haltestelle Untermühlstraße auf der Durlacher Allee sieht keine direkte Anbindung der neuen dm-Zentrale im Areal "Alte Karlsruher Straße" vor.

Damit widerspricht er einem Vollanschluss für dm an die Durlacher Allee, da beide Baumaßnahmen in direkter Flächenkonkurrenz stehen. Deshalb wird die Planung überarbeitet und in den Planungsausschuss verwiesen.

Dieser Antwort der Verwaltung auf einen SPD-Antrag zugunsten eines Infrastrukturpakets für die Dornwald- und Untermühlsiedlung stimmten alle Fraktionen zu. Sozialdemokrat Hans Pfalzgraf begründete den Antrag mit dem Wunsch eine Lösung zu finden, die auch für die in der Dornwald- und Untermühlsiedlung Wohnenden akzeptabel sei. Denn diese fürchteten neuen Durchgangsverkehr mit bis zu 1100 Fahrzeugen. Er plädierte für eine ebenerdige Kreuzung von der B 10 direkt zu dm und für einen Fahrstuhl statt einer Rollstuhlfahrerrampe in die Dornwaldsiedlung.

Gleichzeitig dankte er ebenso wie Tilman Pfannkuch (CDU) dm für ihre Standortentscheidung. Auch die Christdemokraten sind für eine barrierefreie Haltestelle. Zustimmung signalisierten für die Grünen Manfred Schubnell und für die FDP Rita Fromm. Jürgen Wenzel (FW) sah den Antrag als Weg, den Anwohnern Angst vor Nachteilen zu nehmen. OB Dr. Frank Mentrup versprach, alles dafür zu tun, dass keine entstünden. -cal-

 
 

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