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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2013

"Die Atmosphäre war großartig"

HIP-HOP: Die Nachwuchscrew  von "Next level" begeisterte. Foto: Knopf

HIP-HOP: Die Nachwuchscrew von "Next level" begeisterte. Foto: Knopf

GANZ OBEN AUF  DEM TREPPCHEN: Boku Zherfe Worku aus Äthopien bei der Siegerehrung der Frauen im Stadion. Foto: Knopf

GANZ OBEN AUF DEM TREPPCHEN: Boku Zherfe Worku aus Äthopien bei der Siegerehrung der Frauen im Stadion. Foto: Knopf

GUTE LAUNE: Von Beiertheim aus machten sich die Läuferinnen und Läufer des Baden-Marathons auf die letzte Etappe in Richtung Ziel. Foto: Knopf

GUTE LAUNE: Von Beiertheim aus machten sich die Läuferinnen und Läufer des Baden-Marathons auf die letzte Etappe in Richtung Ziel. Foto: Knopf

 

Baden-Marathon lockte 8.000 Aktive / Viele Projekte machen Lauf-Event zum Spektakel

Es war wie jedes Jahr ein Riesen-Spektakel - und auch das Wetter spielte mit. Rund 8.000 Läuferinnen und Läufer gingen bei der 31. Auflage des Fiducia Baden-Marathon auf die Strecke.

Zuvor hatte OB Frank Mentrup den Startschuss gegeben. Am Ende siegte bei den Herren der Kenianer David Kisang (2:12:09)über die 42,195 Kilometer lange Strecke, bei den Frauen hatte Boku Zherfe Worku (2:34:49) die Nase vorn. Doch um Rekorde ging es den wenigsten der Sportler, die sich monatelang auf das Event vorbereiteten. "Ich habe durchgehalten, das zählt. Die Atmosphäre war großartig", meinte ein 51-Jähriger aus Ubstadt-Weiher.

Denn der Baden-Marathon ist weit mehr als ein reines Laufereignis. Vor allem die vielen Side-Projekte und die begeisterten Zuschauer am Straßenrand machen den Wettbewerb zu einem einzigartigen Ereignis. Da ist zum einen der Tanz-Marathon, der für bunte Farbtupfer sorgte. Ob Bauchtanz beim Schloss, Square-Dance an der Europahalle oder Hip-Hop der Nachwuchscrew von "Next Level" - der Spaß der Tänzer und Tänzerinnen übertrug sich auch auf die Läufer.

Es gab den Mini-Marathon und Bambini-Lauf, den "Bleifrei Genuss Walk & Run" (am Ziel lockten Weißwurst, Brezeln und alkoholfreies Bier) und natürlich den Halb-Marathon, den sich auch diejenigen zutrauten, die weniger Zeit für regelmäßiges Training haben. Auch EnBW-Chef Frank Mastiaux begab sich erfolgreich auf die Halbmarathon-Strecke.

Seinen Respekt für die Aktiven zollte KSC-Torhüter Dirk Orlishausen, der an der Europahalle Autogramme schrieb. "Hut ab vor der Leistung all dieser Leute." Ein wichtiger Aspekt des Marathons ist zudem ein karitativer. Traditionell war die Aktion "Laufen mit Herz" am Start. Insgesamt kamen 40.000 Euro für 14 soziale Projekte zusammen. Ehrenamtlich organisiert wird das Projekt von Werner Greß. "Es ist klasse, dass die Aktiven ihre Glücksgefühle, die beim Laufen ausgeschüttet werden, mit anderen teilen", meinte er.

Viel los war auch nach dem Lauf in der Massage-Abteilung in der Europahalle. Ernsthafte Verletzungen konnte Jürgen Preiss von der SRH Fachschule nicht feststellen. "Vor allem mit Muskelverspannungen haben unsere Physios zu tun." Und die entspannende Auflockerung ließ sich am Ende auch Sieger David Kisang nicht entgehen. -voko-

 
 

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