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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2013

Diskussion über Knielinger Pförtner in Ausschüssen

BRENNPUNKT: Die Verengung der Südtangente vor der Rheinbrücke durch den Knielinger Pförtner war am Dienstag Thema im Gemeinderat. Foto: Fränkle

BRENNPUNKT: Die Verengung der Südtangente vor der Rheinbrücke durch den Knielinger Pförtner war am Dienstag Thema im Gemeinderat. Foto: Fränkle

 

RP kündigte Lösung an

Auf den Ausbau des Knielinger Pförtners von zwei auf drei Fahrstreifen zielten ein SPD-Antrag und eine Anfrage der Grünen in der Gemeinderatssitzung am Dienstag.

OB Dr. Frank Mentrup teilte mit, das Regierungspräsidium als Baulastträger für den Bund, werde in Kürze konkrete Vorschläge machen, die zwar sehr teuer, aber sicherheitstechnisch interessant sein dürften. Die Mitteilung habe ihn erreicht, nachdem die Sitzungsvorlagen gedruckt waren. Werde das Sicherheitsproblem zufriedenstellend - mit seinen Auswirkungen auf das anschließende Straßennetz - gelöst, könne es neue Lösungen geben.  Diese würden dann in den Gremien und Ausschüssen besprochen. Daher wurde der Antrag  in die Ausschüsse verwiesen.

Kurz nach der Brücke, vor der Ausfahrt Maxau, wird die Fahrbahn stadteinwärts von drei auf  zwei Fahrspuren (Pförtner) verengt. Diese Stelle wird von vielen als eigentlicher Stauverursacher angesehen. Eine Verlegung des Pförtners Richtung Stadtmitte scheiterte bisher an dem sich von der nächsten Ausfahrt Ölkreuz/Raffinerien einfädelnden, gefährlichen Tanklastverkehr.

In der Diskussion sah Ute Müllerschön (SPD) den Pförtner an der falschen Stelle. Die dritte Spur werde aus Sicherheitsgründen bis zur Ausfahrt Rheinhafen gebraucht. Johannes Honné (GRÜNE) wünschte aktuellere Zahlen über Häufigkeit von Staus und zum Verkehrsaufkommen.

Nicht stärker  dürften die Knielinger über ihre Ausfahrt  belastet werden.  Diese verlangte Lüppo Cramer (KAL) "von Anfang an einzubeziehen". Das Problem eines sicheren Verkehrs- und Radwegs sah Rita Fromm (FDP)  "bisher nicht gelöst". Sie wunderte sich,  die RP-Information nicht  früher erhalten zu haben, was OB Mentrup für künftig zusagte. Das "wäre hilfreich gewesen", meinte Thorsten Ehlgötz (CDU): "Dann hätten wir gewusst, was wir diskutieren sollen". Eine zweite Brücke und Anschluss an die B 36 seien alternativlos.

Für eine "Ver­­kehrsreduzierungslösung" durch die nicht "ausgelastete Schienenbrücke" und den Bahnhof Wörth war  Niko Fost­iropoulos (Die Linke). Eine "elegante Lösung ohne zweite Brücke" wollte Friedemann Kalmbach (GfK).  Einen Bürgerentscheid regte Jürgen Wenzel (FW) an. Bei der  Brücke wollte OB Men­trup, den "Lauf der Dinge abwarten". -cal-

 
 

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