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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2013

Fragen und Antworten in der Gemeinderatssitzung vom 24. September

Antworten der Verwaltung auf Anfragen aus dem Gemeinderat

Ausländerbehörde

Lange Bearbeitungszeiten und Terminfristen für Hilfe suchende Ausländerinnen und Ausländer bei Ausländerbehörde und Einbürgerungsstelle beklagen Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) und Kollege Niko Fostiropoulos. Laut Stadtverwaltung betrug die durchschnittliche Wartezeit für einen Gesprächstermin bei der Ausländerbehörde in Sachen Aufenthaltserlaubnis 2012 rund drei Wochen. Drei Monate nur in Ausnahmefällen. Bei der Personalausstattung seien, so die Verwaltung, in den vergangenen Jahen deutliche Verbesserungen erreicht worden, gleichwohl sei "das Ende des Weges noch nicht erreicht." Auch die SPD-Fraktion hat sich per Anfrage für "bessere Kundenzufriedenheit, schnelle Bearbeitungszeiten und attraktive Arbeitsbedingungen" stark gemacht und schlägt vor, "Erfahrungswerte und Lösungen anderer Städte" zu Rate zu ziehen. Dies tut die Verwaltung bereits. So gebe es einen regelmäßigen Austausch zwischen Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörden in Baden-Württemberg. Außerdem erarbeite die Stadt Karlsruhe derzeit eine Wissensdatenbank, die es in dieser Qualität bislang noch nicht gebe.

Sportangebot

Für ein kostenloses Sportangebot in den Sommermonaten nach Stuttgarter Vorbild plädieren die FW-Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel. Sie schlagen vor, das Sport- und Schulamt sollte ein solches Angebot in Zusammenarbeit mit Vereinen, KIT sowie privaten Sport- und Fitness-Clubs anbieten. Das Schul- und Sportamt will die Thematik nun im Rahmen der kooperativen Sportentwicklungsplanung aufgreifen.

Wohnmobilstellplätze

Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) ist der Ansicht, dass die Stadt mehr Wohnmobilstellplätze zur Ver-fügung stellen sollte. Die Verwaltung teilte ihm mit, dass der Festplatz Rüppurr als Wohnmobilstellplatz ausgebaut werden soll.

Exotenhaus

Ob die Tierarten des künftigen Exotenhauses im Zoologischen Stadt-garten mit dem Vivarium im Staatlichen Museum für Naturkunde ab-gestimmt sind, wollte die CDU-Fraktion wissen. Die Stadträtinnen und Stadträte erfuhren von der Verwaltung, dass die inhaltlichen Angebote nicht konkurrieren und keine Tierarten "doppelt" gezeigt werden. Schon seit 2007 arbeiteten die Einrichtungen in Form einer Verbundeintrittskarte zusammen und unterstützten sich gegenseitig, zum Beispiel in der Bestückung mit Präparaten für Ausstellungen oder bei der Beschaffung für Futter. -res-

 
 

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