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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. November 2013

Infofahrt für Bürgervereine ging in den Osten

AUF GROSSE FAHRT in den Karlsruher Osten ging es für die Bürgervereine auf Einladung der Stadt. OB Dr. Mentrup (Mitte) begrüßte Prof. Fritz von der ABK Karlsruhe (mit roter Krawatte).

AUF GROSSE FAHRT in den Karlsruher Osten ging es für die Bürgervereine auf Einladung der Stadt. OB Dr. Mentrup (Mitte) begrüßte Prof. Fritz von der ABK Karlsruhe (mit roter Krawatte).

 

Auch Tour mit Ehemaligen

Zu einer Informationsfahrt in die östlichen Stadtteile hatte die Verwaltung für 23. Oktober die 25 Karlsruher Bürgervereine einge-laden. Sechs Tage später bestiegen ehemalige Stadträte, Bürgermeister, Amtsleiter und Chefärzte die Busse und ließen sich auf einer Rundfahrt Bebauungspläne und Projekte erläutern.

Begrüßt hatte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ausgangspunkt der Touren, die unter anderem in die Südstadt Ost, nach Durlach und in die Höhenstadtteile führten, OB Dr. Frank Men­trup. Auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe in der Tullastraße erinnerte das Stadtoberhaupt daran, dass die letzte Fahrt vor zwei Jahren in den Westen der Stadt geführt habe.

Mit Blick auf die Südstadt Ost bedauerte Mentrup, "dass die Schule noch nicht fertig ist". Den "Alten Schlachthof" lobte er als "Beispiel einer gelungenen Konversion" und erwähnte auch den entstehenden Rahmenplan für die Höhenstadtteile. Denn die Stadt wolle "keine ungesteuerte Entwicklung".  An den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Karlsruher Bürgervereine (AKB), Prof. Wolfgang Fritz, gewandt, sprach Dr. Mentrup davon, dass die Arbeit der Bürgervereine unverzichtbar sei: "Wir brauchen Vermittler und kritische Freunde."

Prof. Fritz dankte für die umfangreiche Broschüre, die das Stadtplanungsamt als Hintergrundinfo vorbereitet hatte und die bei der Fahrt verteilt wurde. Insgesamt 66 Pläne, Vorhaben und Quartiere sind dort gelistet und erläutert: Vom Bebauungsplan "Stuttgarter Straße" über das Pfaff-Areal, das Seniorenwohnen 50 Morgen bis hin zur Nahversorgung Wettersbach, der Lärmschutzwand Grötzingen oder der Erweiterung der Parkpalette bei Mann Mobilia.

Aus zeitlichen Gründen konnten nicht alle Punkte angefahren werden, stattdessen gab es an vier Haltepunkten längere Erläuterungen von Mitarbeiterinnen des Stadtplanungs­amts und auch zwischendurch immer wieder Infos zu einzelnen Vorhaben.

So erklärte Heike Dederer, dass in der Südstadt Ost bislang 5,9 Hektar Stadtpark und Grünzugfläche fertig gestellt seien. insgesamt sollen es 10 Hektar werden. Die Fertigstellung der neuen zentralen Leitstelle an der Zimmerstraße sei für 2016 geplant. Eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer werde dort über die B 10 zum Otto-Dul­lenkopf-Park führen.

Dederer erwähnte auch den Wunsch der Höhenstadtteile nach einer Ringbuslinie, die enge Straße von Hohen- nach Grünwettersbach sei allerdings ein Problem. Weiter informierte sie, dass die öffentliche Aus­schreibung der städtischen Bau­­grundstücke "An der Klam/­Illwig" im Januar nächsten Jahres erfolgen soll und die Stadt einen Rahmenplan für den Großmarkt in Auftrag gegeben hat. -res-

 
 

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