Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. November 2013

Unsere Schulpolitik: Ideen statt verstaubte Ideologie

SPD-Stadträtin Ute Müllerschön

SPD-Stadträtin Ute Müllerschön

 

Beitrag der SPD-Gemeinderatsfraktion

Karlsruhe besitzt ein vielfältiges und hervorragendes Schulangebot. Die SPD-Fraktion will, dass dies so bleibt. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen optimal gefördert werden. Für die SPD-Fraktion stehen in der Schulpolitik zwei Dinge im Mittelpunkt: Das Wohl der Schüler und die Wünsche der Eltern.

Ideen statt Ideologien sind heute in der Schulpolitik gefragt! Deshalb ist es auch richtig, dass die grün-rote Landesregierung die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen erlaubt. Dort lernen die Kinder gemeinsam bis zur zehnten Klasse. Danach gibt es entweder den Abschluss der mittleren Reife oder es geht weiter in Richtung Abitur.

Entgegen aller Unkenrufe ist dies kein Angriff auf unsere Gymnasien. Sie werden auch weiter als hervorragende Bildungsinstitutionen bestehen bleiben. Das Prinzip der Gemeinschaftsschule ist einfach: Dort wo Eltern, Schüler und Lehrer es wollen, können Gemeinschaftsschulen an den Start gehen. Nichts wird aus Stuttgart vorgegeben, die Menschen vor Ort entscheiden.

In Karlsruhe erfreut sich die Gemeinschaftsschule in Grötzingen seit 2012 großen Zulaufs. Und mit dem Schuljahr 2013/14 ist in Mühlburg die Drais-Gemeinschaftsschule gestartet. Auch hier wünschten Eltern, Lehrer und Schüler der damaligen Drais-Realschule den Umbau zur Gemeinschaftsschule. Der Gemeinderat machte den Weg dafür frei. Leider stimmte die CDU gegen die Drais-Gemeinschaftsschule.

So etwas passiert, wenn verstaubte Parteiideologie mehr zählt als die Wünsche der betroffenen Menschen! Ein Vorteil der Gemeinschaftsschulen ist, dass sie als inklusive Schulen betrieben werden. Das bedeutet, dass Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam in eine Schule gehen können.  Damit sind die Gemeinschaftsschulen ein zusätzliches Angebot für Menschen mit Behinderungen, denn die klassischen Förder- und Sonderschulen für Menschen mit Behinderungen bleiben bestehen.

Mehr Ganztagesangebote

Ein wichtiges Anliegen vieler Eltern in Karlsruhe ist die Ganztagesbetreuung. Deshalb bauen wir kontinuierlich das Angebot an Ganztagesschulen aus. So sollen bis 2015 40 Prozent aller Grundschulen zu Ganztagesgrundschulen werden. Das hilft den Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Stück für Stück werden wir auch an den Ganztagesschulen eine verlässliche Betreuung der Kinder in Ferienzeiten ausbauen. Das Angebot an beruflichen Schulen in Karlsruhe ist vielfältig und wird von uns unterstützt. Die großen Investitionen der Stadt in die Heinrich-Hertz-Schule stehen beispielhaft dafür.

Wenn Sie als Eltern, Schüler oder Lehrer Fragen oder Probleme mit der Schulpolitik haben, dann zögern Sie nicht uns anzusprechen. 

Erst vor wenigen Wochen setzten wir gemeinsam mit engagierten Eltern eine Änderung des Bezirks der Grundschule Südstadt-Ost durch, um unnötig lange Schulwege zu vermeiden - ganz nach dem Motto „kurze Beine, kurze Wege“. Auch dieses Beispiel zeigt: Die SPD ist offen für Ideen und arbeitet für gute Schulen in Karlsruhe!

Ute Müllerschön

SPD-Stadträtin

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe